In Bitterfeld-Wolfen und der Region Anhalt-Bitterfeld haben sich in den vergangenen zwei Tagen mehrere Verkehrsunfälle ereignet. Die Polizei ermittelt auch in einem Fall von Unfallflucht und Urkundenfälschung.
Am 15. September gegen 10 Uhr stießen auf der Bismarckstraße in Bitterfeld-Wolfen zwei Pkw zusammen. Ein 77-Jähriger fuhr mit einem Opel in Richtung Brehna, als ein 70 Jahre alter Mann mit seinem Citroen von der Lindenstraße aus nach links in die Bismarckstraße einbog. Am Citroen entstand Sachschaden von etwa 1.000 Euro, am Opel rund 3.000 Euro.
Einen Tag zuvor, am 14. September gegen 13 Uhr, ereignete sich auf einem Parkplatz in der Bahnhofstraße ein weiterer Unfall. Eine 76 Jahre alte Frau fuhr mit ihrem Mercedes rückwärts aus ihrer Stellfläche und stieß gegen den hinter ihr wartenden Ford eines 69-Jährigen. An beiden Fahrzeugen betrug der Schaden jeweils etwa 500 Euro.
Auf dem Gelände einer Tankstelle in der Lindenstraße in Weißandt-Gölzau kam es am 14. September in den Vormittagsstunden zu einer Unfallflucht. Eine 42-Jährige hatte ihren Opel gegen 10.15 Uhr nur kurz aus den Augen gelassen, als ein Unbekannter den Wagen im vorderen linken Bereich beschädigte. Der Fahrer flüchtete von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden von etwa 1.000 Euro zu kümmern. Das Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 03496/4260 oder per E-Mail (efst.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de) zu melden.
Ein weiterer Fall von Unfallflucht wurde am 15. September bei der Polizei Zerbst angezeigt. Ein 34-Jähriger war am Vortag gegen 7.30 Uhr mit seinem E-Scooter entlang einer Bushaltestelle in der Straße Wolfsbrücke unterwegs. Als ein Linienbus anfuhr, geriet der Roller unter das Fahrzeug und wurde überrollt. Der 34-Jährige setzte seine Fahrt zunächst fort, meldete sich aber am 15. September bei der Polizei. Der Schaden am E-Scooter beträgt etwa 250 Euro, am Bus annähernd 1.000 Euro. Gegen den 63 Jahre alten Busfahrer wird nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.
Bei einem Verkehrsunfall am 10. September in der Straße Ratswall in Bitterfeld-Wolfen stellte die Polizei einen gefälschten Führerschein fest. Ein 52-Jähriger war beim Rangieren mit einem anderen Auto kollidiert. Da er keinen Führerschein vorzeigen konnte, wurde er aufgefordert, das Dokument bei der Polizei vorzubringen. Am 14. September gegen 17.30 Uhr erschien der Mann mit seinem Führerschein. Die Beamten erkannten jedoch, dass das Dokument gefälscht war. Der Führerschein wurde einbehalten, und dem 52-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt.
Am 15. September führte die Polizei in Radegast in den Vormittagsstunden Geschwindigkeitskontrollen durch. Zwischen 9 und 10 Uhr wurden in der Dessauer Straße, unmittelbar in der Nähe eines Kindergartens, bei 30 Durchfahrten vier Fahrer registriert, die zu schnell unterwegs waren. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 55 km/h bei erlaubten 30 km/h.
Auf der L 63 zwischen Dessau-Roßlau und Aken kam es am 15. September gegen 10 Uhr zu einem Unfall. Ein 86-Jähriger fuhr mit einem VW aus Richtung Dessau-Roßlau in Richtung Aken, als er kurz vor dem Ortseingang Aken mit einem entgegenkommenden Transporter eines 71 Jahre alten Mannes seitlich zusammenstieß. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 8.500 Euro. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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