Mehrfamilienhaus in Buxtehude in Flammen – vier Personen verletzt

(Symbolbild)

Am 12. Dezember gegen 21:08 Uhr ist in einem Mehrfamilienhaus in Buxtehude an der Sagekuhle / Ecke Konopkastraße ein Wohnungsbrand ausgebrochen. Das Feuer entstand in der Wohnung einer 29-jährigen Bewohnerin im Obergeschoss des zweistöckigen Hauses. Die Frau konnte sich mit ihren beiden Kindern und ihrem Hund über das Treppenhaus ins Freie retten. Ihr 26-jähriger Lebensgefährte flüchtete auf den Balkon und rief um Hilfe.

Ein 35-jähriger Nachbar hörte die Hilferufe, holte eine Leiter heran und befreite den Mann, bevor die ersten Rettungskräfte eintrafen. Weil zunächst unklar war, ob noch andere Personen in dem Haus waren, löste die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle den Alarm für einen Massenanfall von Verletzten aus.

Die Feuerwehr rückte mit beiden Zügen der freiwilligen Feuerwehr Buxtehude und der Ortswehr aus Neukloster an. Neun Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren im Einsatz. Bei Ankunft stand die betroffene Wohnung bereits im Vollbrand. Die Feuerwehrkräfte überprüften parallel zu den Löscharbeiten alle anderen Wohnungen – es waren keine weiteren Personen eingeschlossen. Aus der brandbetroffenen Wohnung retteten die Feuerwehrleute zwei Katzen.

Die 24 Bewohner des Hauses wurden in einer Verletztensammelstelle betreut. Vier Personen mit Rauchgasverletzungen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Durch die Löscharbeiten wurden nahezu alle Wohnungen beschädigt und sind bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die betroffene Wohnung brannte vollständig aus. Der Sachschaden beträgt mindestens 250.000 Euro. Man weiß noch nicht, warum das Feuer ausbrach.

Die Polizei Stade sicherte erste Spuren am Tatort und beschlagnahmte das gesamte Gebäude. Spezialisierte Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Stade werden in den kommenden Tagen weitere Untersuchungen durchführen.

Die Stadt Buxtehude richtete in der Nacht eine Notunterkunft ein, in der die Bewohner untergebracht wurden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Niedersachsen