In Menden hat die Polizei in der vergangenen Woche mehrere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten bearbeitet. Im Mittelpunkt standen ein fahrlässig verursachter Brand, ein Fahrraddiebstahl und der Verdacht auf ein illegales Kfz-Rennen.
Ein 41-jähriger Mann steht im Verdacht, einen Brand an der Unnaer Landstraße verursacht zu haben. Am Mittwochabend entsorgte er die Asche einer Feuerschale am Rand einer Rasenfläche, obwohl er davon ausging, dass diese bereits abgekühlt war. Am nächsten Morgen bemerkten Anwohner Rauch und verständigten die Polizei. Die Feuerwehr löschte die Fläche ab. Während des Einsatzes blieb die Unnaer Landstraße gesperrt. Neben einer kleinen Rasenfläche wurde ein etwa zwei Meter langes Zaunstück durch das Feuer zerstört. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung und weist auf die aktuell hohe Feuergefahr hin: Bereits kleine Funken oder etwas Glut genügen, um große Feuer auszulösen.
Am Donnerstag zwischen 7 und 18 Uhr wurde am Neumarkt ein pinkfarbenes CUBE Stereo Hyb ONE44 HPC SLX 800 gestohlen. Die Eigentümerin hatte das Pedelec mit einem Gliederschloss an einem Schildmast gesichert. Die Polizei hat das Fahrrad zur Fahndung ausgeschrieben.
Nach einem angeblichen Wildunfall hat die Polizei in der vergangenen Nacht Pkw und Führerschein eines 24-jährigen Fröndenbergers beschlagnahmt. Der Mann meldete sich kurz nach 1 Uhr wegen eines angeblichen Wildunfalls. Polizistinnen und Polizisten trafen ihn mit seinem beschädigten Fahrzeug an der Provinzialstraße an. Das Auto verlor Öl. Der Fahrer gab an, dass ihm auf der Hämmerstraße beim Abbiegen ein Tier vor den Wagen gelaufen sei und er beim Ausweichen von der Fahrbahn abgekommen und im Graben gelandet sei. Allerdings sprachen sowohl die Spuren an der Unfallstelle als auch Zeugenaussagen deutlich gegen diese Version. Aufgrund der Umstände geht die Polizei von einem illegalen Kfz-Rennen aus. Nach deutschem Strafrecht wird ein grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren zum Erreichen einer höchstmöglichen Geschwindigkeit als Verstoß geahndet — dafür braucht es keinen Konkurrenten. Die Beamten beschlagnahmten vor Ort das Fahrzeug, das Mobiltelefon und den Führerschein des 24-Jährigen.
Eine Mendenerin ist vermutlich Opfer eines Betrugsverdachts geworden. Sie war auf einer Internetseite auf ein vermeintlich gutes Angebot gestoßen, das außergewöhnlich hohe Gewinne versprach. Nach eingehender Beratung überwies sie Geld auf verschiedene Konten in Deutschland und Litauen. Erst als sie keinen Zugriff mehr auf ihr Geld hatte, holte sie sich Hilfe von einem Verwandten. Dieser überzeugte sie, Anzeige bei der Polizei wegen Betrugsverdachts zu erstatten. Die Frau befürchtet zusätzlich, dass die Tatverdächtigen ihre Ausweis-Daten missbräuchlich einsetzen könnten. Die Polizei rät grundsätzlich zur Vorsicht und empfiehlt, sich gründlich zu überlegen, wem man sein Geld und seine persönlichen Daten anvertraut. Außergewöhnlich hohe Gewinnversprechen sollten grundsätzlich misstrauisch machen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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