Menden: Polizei zieht Hunderte Verkehrssünder aus dem Verkehr

(Symbolbild)

Die Polizei im Märkischen Kreis hat am Mittwoch, 15. Juli 2026, bei groß angelegten Schwerpunktkontrollen im Stadtgebiet Menden massiv gegen Verkehrsverstöße durchgegriffen. An mehreren Kontrollstellen überprüften die Beamtinnen und Beamten gezielt den Durchgangsverkehr – mit bemerkenswert hoher Ausbeute.

Insgesamt sechs Autofahrer wurden erwischt, weil sie während der Fahrt ihr Mobiltelefon nutzten. Zwölf weitere Fahrer verstießen gegen die Regeln der Ladungssicherung. Besonders gravierend: Drei Fahrzeugführer waren komplett ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs und müssen sich nun auf Strafverfahren einstellen.

Parallel zu den allgemeinen Fahrzeugkontrollen führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen durch. Die Bilanz ist alarmierend: 112 der gemessenen Fahrzeuge waren deutlich zu schnell unterwegs. In 86 Fällen erhoben die Beamten Verwarngelder. In weiteren 26 Fällen waren die Geschwindigkeitsüberschreitungen so gravierend, dass eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt wurde.

Den unrühmlichen Rekord des Tages sicherte sich ein Pkw-Fahrer aus dem Märkischen Kreis: Er wurde mit 90 km/h gemessen – erlaubt waren an dieser Stelle nur 50 km/h. Mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 40 km/h erwartet ihn ein empfindliches Bußgeld sowie ein Fahrverbot.

Die Kreispolizeibehörde kündigte an, auch in Zukunft unangekündigt Schwerpunktkontrollen durchzuführen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit auf den Straßen der Region nachhaltig zu erhöhen. Der Kontrollschwerpunkt am 15. Juli lag dabei auf drei Bereichen: Ablenkung im Straßenverkehr, fehlerhaftes Abbiegen sowie die Kontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs.

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