Merz kündigt Neustart in Beziehungen zu Ungarn nach Regierungswechsel an

via dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht die deutsch-ungarischen Beziehungen nach der Wahl von Péter Magyar zum neuen Ministerpräsidenten vor einem grundlegenden Wandel. Nach dem Antrittsbesuch des neuen ungarischen Regierungschefs im Kanzleramt sprach Merz am Dienstag von einem „Neustart“ in den bilateralen Beziehungen.

Die Wahl Magyars bezeichnete der Bundeskanzler als einen „tiefen Einschnitt in der Geschichte Ungarns nach dem Ende des Kalten Krieges“. Für viele Ungarn sei der neue Ministerpräsident der „große Hoffnungsträger“ dieser Zeit, erklärte Merz. Das ungarische Volk habe Magyar „ein klares Mandat verliehen“, fügte er hinzu.

Merz äußerte sich optimistisch über die politische Entwicklung in Ungarn: „Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Ungarn sind wieder stark.“ Er traue Magyar zu, dass er Ungarn „zurück in die Mitte Europas“ führen werde. Der Bundeskanzler kündigte umfassende deutsche Unterstützung für den politischen Neuanfang in Ungarn an.

„Berlin wird alles tun, damit der Neuanfang in Ungarn ein Erfolg wird“, versprach Merz. Dem neuen ungarischen Ministerpräsidenten versicherte er: „Sie können auf uns zählen. Und auch auf mich persönlich, wenn sie Mitstreiter suchen für die Arbeit in der Europäischen Union.“

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