Merz wirbt um mehr Rohstofflieferungen aus Algerien

via dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Friedrich Merz setzt auf eine verstärkte Rohstoffzusammenarbeit mit Algerien. Nach einem Treffen mit dem algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune im Kanzleramt am Donnerstag betonte Merz die strategische Bedeutung des nordafrikanischen Landes für die deutsche und europäische Energieversorgung.

Algerien verfügt nach Darstellung des Kanzlers über bedeutende Rohstoffvorkommen, darunter Erdgas, Erdöl und Seltene Erden. Das Land habe bereits in den vergangenen Jahren einen sehr wichtigen Beitrag zur Energieversorgungssicherheit Europas geleistet, insbesondere mit Blick auf Gaslieferungen, sagte Merz.

Künftig will die Bundesregierung auch auf den Export von Wasserstoff aus Algerien setzen. „Wir werden hier gemeinsam mit Italien die Entwicklung eines südlichen Wasserstoffkorridors vorantreiben“, kündigte Merz an. Damit sollen neue Transportwege für grüne Energieträger von Nordafrika nach Europa geschaffen werden.

Über die Rohstoffversorgung hinaus plant Deutschland eine umfassendere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Algerien. Merz erklärte, mit Präsident Tebboune auch über Verbesserungen beim Investitionsklima und der Rechtssicherheit für deutsche Unternehmen gesprochen zu haben. Dabei ging es dem Kanzler zufolge auch um verlässliche und transparente Abläufe in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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