Messerangriff am Hauptbahnhof: Mann festgenommen

(Symbolbild)

Am Samstag, 07.11.2026, gegen 19:00 Uhr, kam es am Hauptbahnhof München zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein 38-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Miesbach hatte lautstarke fremdenfeindliche Äußerungen von sich gegeben. Wenig später traf er zufällig auf einen 32-jährigen Afghanen, der in München wohnt.

Zwischen den beiden entwickelte sich zunächst ein verbaler Streit. Im weiteren Verlauf zog der 38-Jährige ein Messer und stach unvermittelt in Richtung des Bauchbereichs des 32-Jährigen. Dieser konnte die Angriffe abwehren und brachte den 38-Jährigen zu Boden, wo er ihn bis zum Eintreffen der Polizei fixierte. Ein Passant bemerkte die Auseinandersetzung und alarmierte die Polizei.

Der 32-Jährige blieb unverletzt. Der 38-Jährige wurde von Polizeibeamten festgenommen und im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt. Das Kommissariat 11 ermittelt wegen des versuchten Tötungsdelikts.

Räuberische Erpressung in Juweliergeschäft

Am Samstag, 07.11.2026 gegen 15:50 Uhr, betrat ein 60-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Weilheim-Schongau ein Juweliergeschäft in der Dachauer Straße und forderte vom Mitarbeiter Bargeld. Der 60-Jährige hielt dabei ein Pfefferspray in der Hand. Der 54-jährige Mitarbeiter forderte den Mann mehrfach auf, das Geschäft zu verlassen, und machte deutlich, dass dieser kein Geld erhalten würde. Daraufhin verließ der 60-Jährige fluchtartig das Geschäft.

Der Mitarbeiter traf auf der Straße auf eine zufällig anwesende Polizeistreife und informierte die Beamten. Diese leiteten sofort eine Fahndung in der Nähe ein und konnten den 60-Jährigen antreffen. Als die Polizeibeamten den Mann ansprachen, richtete er das Pfefferspray in Richtung der Beamten. Die Polizisten brachten ihn zu Boden und nahmen ihn vorläufig fest. Der 60-Jährige wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Kommissariat 21 ermittelt wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung.

Diebstahl auf Baustelle

Am Sonntag, 25.10.2026, gegen 16:30 Uhr, fiel einem aufmerksamen Passanten eine Person auf, die sich auf einer Baustelle in der Pflaumstraße aufhielt. Der Mann sprach eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife an. Die Beamten konnten einen 50-Jährigen mit portugiesischer Staatsangehörigkeit aus dem Landkreis Ebersberg festnehmen, der bereits Baumaterialien von der Baustelle entwendet und zum Abtransport in seinen Pkw geladen hatte. Der Mann wurde angezeigt und nach Sachbearbeitung entlassen. Das Kommissariat 52 führt die weiteren Ermittlungen.

Exhibitionistische Handlung im Schwimmbad

Am Samstag, 07.11.2026, gegen 16:45 Uhr, befanden sich eine 41-jährige Deutsche und ein 55-jähriger Deutscher im Saunabereich eines Schwimmbades in München. Die 41-Jährige bemerkte, dass der 55-Jährige sein erigiertes Glied präsentierte und gezielt den Blickkontakt zu mehreren Frauen suchte. Sie informierte das Schwimmbadpersonal, das wiederum die Polizei verständigte. Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen den 55-Jährigen vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Das Kommissariat 15 ermittelt wegen exhibitionistischer Handlung.

Verkehrsunfall mit Linienbus: Drei Verletzte

Am Samstag, 07.11.2026, gegen 18:00 Uhr, fuhr ein 46-jähriger Kasache mit einem Linienbus der Linie 54 auf der Albert-Roßhaupter-Straße Richtung Münchner Freiheit. Nach ordnungsgemäßem Halten an der Haltestelle Drachenseestraße wollte er anfahren. Ein bislang unbekannter Autofahrer überholte den Bus und scherte unmittelbar vor dem anfahrenden Linienbus auf dessen Fahrstreifen ein. Der Busfahrer leitete eine Gefahrenbremsung ein. Dadurch stürzten drei Fahrgäste im Bus und verletzten sich leicht. Der unbekannte Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt. Die Polizei bittet um Hinweise zum Unfall und zum unbekannten Fahrer unter der Rufnummer 089 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle.

Kollision zwischen Lastwagen und Auto: Zwei Verletzte

Am Freitag, 06.11.2026, gegen 15:30 Uhr, fuhren ein 36-jähriger Deutscher aus Rosenheim mit einem Lastkraftwagen der Marke MAN und ein 56-jähriger Deutscher aus München mit einem Honda nebeneinander auf der Bundesstraße 13 stadtauswärts. Beim Fahrstreifenwechsel auf Höhe des St.-Quirin-Platzes übersah der 36-Jährige den Pkw und kollidierte mit diesem. Der Pkw wurde vor den Lastwagen geschoben, prallte gegen einen Beleuchtungsmast und wurde anschließend auf die Gegenfahrbahn gedrückt. Der 36-Jährige wurde leicht verletzt und vor Ort durch den Rettungsdienst untersucht. Der 56-Jährige wurde ebenfalls leicht verletzt und vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Am Lastwagen entstand leichter Sachschaden, der Pkw erlitt einen Totalschaden. Der Beleuchtungsmast wurde leicht beschädigt. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr in beide Richtungen etwa eine Stunde lang über die Standstreifen vorbeigeleitet. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt.

E-Scooter erfasst von Tram: Schwer verletzt

Am Freitag, 06.11.2026, gegen 12:40 Uhr, wollte ein 24-jähriger serbischer Staatsbürger aus München mit einem E-Scooter die Landsberger Straße auf Höhe der Bergmannstraße über die dortige Querungshilfe überqueren. Zum selben Zeitpunkt fuhr eine 31-jährige Kosovarin aus München als Führerin einer Trambahn die Landsberger Straße stadteinwärts. Die Trambahnführerin nahm den 24-Jährigen wahr, gab akustische Warnsignale ab und leitete eine Gefahrenbremsung ein. Ein Zusammenstoß konnte jedoch nicht mehr verhindert werden. Die Trambahn erfasste den 24-Jährigen frontal. Der 24-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der E-Scooter erlitt Totalschaden. Während der Unfallaufnahme mussten die Landsberger Straße und die Trambahngleise zeitweise gesperrt werden. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt.

Brand in Wohnung: Eine Person schwer verletzt

Am Sonntag, 08.11.2026, gegen 10:15 Uhr, erhielt der Notruf der Feuerwehr die Mitteilung, dass es in einer Wohnung in der Wilhelmstraße brenne. Einsatzkräfte der Polizei begaben sich zur Einsatzörtlichkeit und übernahmen unter anderem die Sperrung umliegender Straßen, um die Anfahrtswege für die Feuerwehr freizuhalten. Der Brand brach in einer Wohnung im Anwesen aus. Das Gebäude wurde für die Dauer des Einsatzes vollständig evakuiert. Eine Person wurde schwer verletzt und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Drei weitere Personen wurden leicht verletzt und konnten nach Untersuchung durch den Rettungsdienst vor Ort entlassen werden. Die Feuerwehr löschte den Brand. Brandfahnder des Kommissariats 13 nahmen die Ermittlungen auf.


Gefährliche und schwere Körperverletzungen in Bayern: der Vergleich mit dem Bund

Die Kriminalstatistik fasst gefährliche und schwere Körperverletzungen zu einer Gruppe zusammen. Die Polizei zählte 2025 landesweit 16.986 gefährliche und schwere Körperverletzungen, das sind 128 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Bayern besser als der Bundesdurchschnitt, wo 185 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird die gefährliche und schwere Körperverletzung nach den §§ 224 und 226 StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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