In der vergangenen Woche stand die Polizei in Augsburg und der Region Nordschwaben vor mehreren Herausforderungen. Im Mittelpunkt standen ein schwerer Messerangriff in einer Arbeiterunterkunft sowie mehrere Verkehrsunfälle und Diebstähle.
Messerangriff mit drei Flüchtigen
Am Sonntag, 21. Juni, gegen 01.15 Uhr, kam es in einer Arbeiterunterkunft in der Augsburger Auenstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen fünf Personen. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde ein 29-jähriger Mann mit einem Messer schwer verletzt. Der 29-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Nach aktuellem Kenntnisstand bestand keine akute Lebensgefahr. Ein weiterer Beteiligter, ein 40-jähriger Mann, wurde leicht verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Drei weitere, mutmaßlich an der Auseinandersetzung beteiligte Personen konnten unmittelbar nach dem Vorfall nicht mehr angetroffen werden und sind derzeit flüchtig. Alle beteiligten Personen besitzen die georgische Staatsangehörigkeit. Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der genaue Tathergang ist Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
Fahrzeugbeschädigungen in der Reischlestraße
Bereits am Sonntag, 14. Juni, zwischen 16.15 und 19.15 Uhr, beschädigte ein oder mehrere bislang unbekannte Täter neun Fahrzeuge in der Reischlestraße. Der oder die Täter zerkratzten die Autos mit einem nicht näher bekannten Gegenstand. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden im unteren fünfstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung in mehreren Fällen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Mitte unter der Telefonnummer 0821/323-2110 zu melden.
Gestohlener Rasenmäher brennt im Wald
Am Sonntag, 14. Juni, entwendeten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter einen Aufsitzrasenmäher samt Anhänger und fuhren damit im Gögginger Wäldchen umher. Gegen 20.15 Uhr wurde der Polizei ein brennender Aufsitzrasenmäher im Gögginger Wäldchen mitgeteilt. Die unbekannten Täter waren offenbar mit dem Mäher gegen einen Baum gefahren, woraufhin dieser Feuer fing. Die Feuerwehr konnte den Brand ohne weiteren Schaden an der Flora löschen. Im Vorfeld beobachtete ein Passant mehrere Jugendliche, die mit dem Aufsitzrasenmäher durch das Waldstück fuhren. Der Schaden beläuft sich auf einen unteren vierstelligen Betrag. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des Diebstahls und sucht den Eigentümer des Aufsitzrasenmähers und des dazugehörigen Anhängers sowie Zeugen des Unfalls. Diese werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der 0821/323-2710 zu melden.
Räuberischer Diebstahl an Tankstelle
Am Montag, 22. Juni, gegen 21.00 Uhr, entwendete ein bislang unbekannter Täter mehrere Bierdosen aus einer Tankstelle am Leonhardsberg und flüchtete unerkannt. Der Täter betrat die Tankstelle, nahm die Getränke an sich und verließ sie wieder. Ein 52-Jähriger versuchte noch, den Täter aufzuhalten, doch dieser bedrohte ihn verbal, woraufhin ihm die Flucht gelang. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen räuberischen Diebstahls. Der Täter wird wie folgt beschrieben: etwa 20 Jahre alt, trug ein graues T-Shirt und eine hellblaue Jeanshose, führte einen schwarzen Rucksack mit sich. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Mitte unter der 0821/323-2110 zu melden.
Gitarre vor Supermarkt gestohlen
Am Samstag, 20. Juni, gegen 14.45 Uhr, entwendete ein oder mehrere bislang unbekannte Täter eine Gitarre der Marke Kazuo Sato. Ein 38-Jähriger hatte sein Instrument vor einem Supermarkt in der Professor-Messerschmitt-Straße im Universitätsviertel abgestellt, um einer gestürzten Person zu helfen. Als er zurückkehrte, war die Gitarre weg. Der Beuteschaden beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Wert. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der 0821/323-2710 zu melden.
Verkehrsunfallflucht auf der B17 Richtung Süden
Am Montag, 22. Juni, gegen 17.15 Uhr, kam es auf der B17 Richtung Süden auf Höhe der Anschlussstelle Messe zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein 39-jähriger Autofahrer fuhr die B17 auf dem linken Fahrstreifen. Ein bislang unbekannter Täter fuhr mit seinem Baustellenfahrzeug samt Anhänger zeitgleich die rechte Fahrspur. Auf Höhe der Anschlussstelle Messe geriet der unbekannte Täter mit seinem Fahrzeug auf die linke Spur, woraufhin es zur Kollision zwischen dem Anhänger und dem Auto des 39-Jährigen kam. Der unbekannte Täter entfernte sich danach unerkannt. Der 39-Jährige blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von 3.000 Euro. Die Autobahnpolizei ermittelt wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Zeugen werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizeistelle Gersthofen unter der 0821/323-1910 zu melden.
Verkehrsunfallflucht in der Innenstadt
Am Montag, 22. Juni, gegen 12.30 Uhr, kam es auf der Roten-Torwall-Straße zu einer weiteren Verkehrsunfallflucht. Ein 41-jähriger Autofahrer fuhr die linke Spur in nördlicher Fahrtrichtung. Ein bislang unbekannter Täter fuhr mit seinem Auto zeitgleich die rechte Spur. In der Kurve zur Eserwallstraße geriet der unbekannte Täter auf die Fahrspur der 41-Jährigen. Sie wich aus und kollidierte mit einer Ampel. Der unbekannte Täter entfernte sich danach unerkannt. Die 41-Jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt. Ihr Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Die Polizeiinspektion Augsburg Süd ermittelt unter anderem wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der 0821/323-2710 zu melden.
Brand in Zimmerei-Lagerhalle
Am Dienstag, 23. Juni, gegen 00.45 Uhr, geriet die Lagerhalle einer Zimmerei in Kühbach in der Mühlenstraße in Brand. Ein Mitarbeiter stellte den Brand fest und alarmierte den Notruf. Die Feuerwehr löschte den Brand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde zeitweise die in unmittelbarer Nähe verlaufende Bahnstrecke gesperrt. Der 39-jährige Mitarbeiter wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei Augsburg hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
Unfall mit Überschlag auf der B17
Am Montag, 22. Juni, gegen 09.30 Uhr, kam es auf der B17 Richtung Norden an der Anschlussstelle Königsbrunn Süd zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos. Ein 55-jähriger Autofahrer fuhr die Auffahrtsspur und wechselte am Ende auf den ganz linken Fahrstreifen. Ein 29-Jähriger fuhr diesen Fahrstreifen zeitgleich mit seinem Auto. Der 29-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierte mit dem Heck des Fahrzeugs des 55-Jährigen. Das Auto des 29-Jährigen überschlug sich und schleuderte über die gesamte Fahrbahn. Der 55-Jährige blieb unverletzt. Der 29-Jährige sowie ein 32-jähriger und ein 55-jähriger Mitinsasse konnten sich selbstständig aus dem überschlagenen Auto befreien und wurden nur leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 89.000 Euro. Die B17 war für die Dauer der Unfallaufnahme rund zwei Stunden gesperrt. Die Polizei ermittelt gegen den 55-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung. Der 55-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.
Unfall durch Aquaplaning auf der B17
Am Sonntag, 21. Juni, gegen 17.30 Uhr, ereignete sich auf der B17 Richtung Norden zwischen den Anschlussstellen Oberottmarshausen und Königsbrunn Süd ein Verkehrsunfall. Eine 41-jährige Autofahrerin verlor aufgrund von Starkregen und Aquaplaning die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Das Auto drehte sich um die eigene Achse, prallte gegen einen Baum und Buschwerk und kam in einem Grünstreifen zum Stehen. Die 41-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass die Reifen nicht die Mindestprofiltiefe aufwiesen. Es entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro. Die Autobahnpolizei ermittelt wegen einer Ordnungswidrigkeit nach der Straßenverkehrsordnung. Die Autofahrerin hat die deutsche Staatsbürgerschaft.
Transporter unter Drogeneinfluss mit Gefahrgut
Am Montag, 22. Juni, gegen 08.45 Uhr, kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei in Aichach in der Industriestraße einen 36-jährigen Transporter-Fahrer. Bei der Kontrolle zeigte der 36-Jährige drogentypisches Verhalten. Zudem transportierte der Mann in seinem Transporter Gefahrgut ohne die notwendigen Beförderungspapiere. Die Polizei unterband die Weiterfahrt, veranlasste eine Blutentnahme und stellte den Fahrzeugschlüssel sicher. Die Verkehrspolizei ermittelt wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Straßenverkehrsgesetz sowie nach dem Gefahrgutbeförderungsgesetz. Der 36-Jährige hat die bosnisch-herzegowinische Staatsbürgerschaft.
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)