Ein 34-Jähriger ist am Morgen des 25. August 2026 in der Ludwigshafener Schanzstraße, Ecke Goethestraße, von einem Unbekannten mit einem Messer oder einem anderen spitzen Gegenstand am Oberkörper schwer verletzt worden. Anwohner fanden den Mann und alarmierten die Polizei. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus.
Die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und die Kriminalpolizei Ludwigshafen ermittelten intensiv und identifizierten schließlich einen 32-jährigen Tatverdächtigen. Gegen ihn erließ die Staatsanwaltschaft einen Unterbringungsbefehl und einen Durchsuchungsbeschluss wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes.
Am 30. Oktober 2026 vollstreckten die Ermittler die Beschlüsse an der Wohnanschrift des Tatverdächtigen. Sie verhafteten den 32-Jährigen und stellten bei der Durchsuchung ein Messer sicher, bei dem es sich möglicherweise um die Tatwaffe handelt.
Am 31. Oktober 2026 wurde der Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den Unterbringungsbefehl in Vollzug. Der 32-Jährige, der keine Angaben zur Sache machte, wurde daraufhin vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
Der Unterbringungsbefehl wurde anstelle eines Haftbefehls erlassen, weil dringende Gründe für die Annahme bestehen, dass der Tatverdächtige aufgrund einer psychischen Erkrankung für sein Handeln strafrechtlich nicht voll verantwortlich war. Zudem besteht die Möglichkeit, dass im weiteren Strafverfahren aufgrund seiner potenziellen Gefährlichkeit die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet wird.
Die Ermittlungen laufen noch. Im Fokus stehen insbesondere die Hintergründe und die genauen Umstände der Tat.
Gefährliche und schwere Körperverletzungen in Ludwigshafen am Rhein: der Vergleich mit Land und Bund
Die Kriminalstatistik fasst gefährliche und schwere Körperverletzungen zu einer Gruppe zusammen. In Ludwigshafen am Rhein zählte die Polizei 2025 626 gefährliche und schwere Körperverletzungen, das sind 353 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im Landesschnitt, wo 162 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 185.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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