Nach einem versuchten Wohnungseinbruch in Offenbach sitzt ein 43-Jähriger in Untersuchungshaft. Am 27. Oktober soll er gemeinsam mit einem noch unbekannten Komplizen versucht haben, in ein Wohnhaus in der Heinrich-Böll-Straße einzubrechen.
Nach Angaben der Polizei und Staatsanwaltschaft versuchten die beiden Männer gegen 18.30 Uhr, eine Terrassentür und ein Fenster aufzuhebeln. Als die herbeigerufenen Polizeibeamten eintrafen, ergriff das Duo die Flucht. Dabei soll der 43-Jährige mit einem Schraubendreher Hiebbewegungen in Richtung der Polizei vorgenommen haben.
Die Ermittler konnten den Mann anhand von Aufzeichnungen einer Body-Cam, die eine Beamtin während des Einsatzes trug, zügig identifizieren. Am 30. Oktober, drei Tage nach der Tat, nahmen Polizeibeamte den Beschuldigten fest. Ein Richter beim Amtsgericht Offenbach erließ daraufhin einen Haftbefehl, der Mann kam in eine Justizvollzugsanstalt.
Nach dem Mittäter des 43-Jährigen fahndet die Polizei noch immer. Der Gesuchte ist etwa 1,80 Meter groß, hat schlanke Statur und trug bei der Tat einen dunklen Kapuzenpullover.
Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht
Wer Hinweise zu dem noch unbekannten Komplizen geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 069 8098-1234 bei der Kriminalpolizei in Offenbach zu melden.
Wie oft Einbrecher scheitern
Bei 42,7 Prozent der 192 Wohnungseinbrüche in Offenbach am Main kamen die Täter 2025 über den Versuch nicht hinaus. Bundesweit waren es 44,9 Prozent. Als Versuch zählt auch, wer an Fenster oder Tür scheitert und wieder abzieht.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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