Am Mittwoch, dem 4. November 2026, führte das Polizeipräsidium Rheinpfalz einen landesweiten Kontrolltag durch, um das Messerverbot im öffentlichen Personennahverkehr durchzusetzen. In Ludwigshafen, Frankenthal, Speyer, Landau, Bobenheim-Roxheim, Lambsheim und Fußgönnheim kontrollierte die Polizei Fahrgäste in Bussen und Straßenbahnen.
Insgesamt überprüften die Beamten 308 Fahrgäste. Dabei stellten sie neun Messer sicher. In einem Fall handelte es sich um ein verbotenes Butterflymesser, das ein 18-Jähriger in Ludwigshafen mit sich führte – gegen ihn wurde Anzeige erstattet. In den übrigen acht Fällen fertigten die Polizisten Bußgeldanzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz an.
Zusätzlich entdeckte die Polizei in Ludwigshafen eine 18-Jährige ohne gültigen Fahrschein. Sie muss sich nun wegen Erschleichens von Leistungen verantworten.
Seit November 2025 ist das Mitführen von Waffen und Messern im öffentlichen Personennahverkehr durch Landesverordnung grundsätzlich verboten. Verstöße können mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro geahndet werden.
Die Polizei zieht eine positive Bilanz der Aktion. Die Überprüfungen seien sowohl von den betroffenen Personen als auch von anderen Fahrgästen durchweg positiv aufgenommen worden. Solche Kontrollen sollen in Zukunft regelmäßig stattfinden, um die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr zu erhöhen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Rheinland-Pfalz
Auch aus Rheinland-Pfalz:
Mehr Polizeimeldungen: