Messeschnellweg: Polizei ermittelt nach illegalem Autorennen und möglichem Unfall

(Symbolbild)

Die Autobahnpolizei Hannover ermittelt gegen zwei Männer aus Hannover wegen eines mutmaßlichen illegalen Autorennens auf dem Messeschnellweg (B6) in Fahrtrichtung Celle. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend, 16. April 2026, gegen 22:00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Hannover-Messe Nord und Hannover-Weidetor.

Nach Angaben der Ermittler sollen ein 21-Jähriger und ein 30-Jähriger mit ihren BMW-Fahrzeugen das mutmaßliche Rennen gefahren sein. Beiden Hannoverschen Fahrern wird vorgeworfen, mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen zu sein, was einem Zeugen auffiel.

Auf Höhe der Anschlussstelle Hannover-Zuschlagstraße kam es zu einem kritischen Zwischenfall: Ein bislang unbekannter schwarzer Kleinwagen wechselte den Fahrstreifen, wodurch sich möglicherweise eine Kollision mit einem der beteiligten BMW ereignete. Ob tatsächlich ein Unfallschaden entstanden ist und wie die Beteiligten ihre Fahrt fortsetzten, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Autobahnpolizei hat bereits Ermittlungsverfahren unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Nun bittet sie die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Falls. Besonders gesucht werden Zeugen, die die Fahrweise der beiden schwarzen BMW auf dem Messeschnellweg beobachtet haben oder Angaben zu dem potenziellen Unfallgeschehen auf Höhe der Zuschlagstraße machen können.

Hinweise nimmt die Autobahnpolizei unter der Telefonnummer 0511 109-8932 entgegen.

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