Microsoft-Betrüger erbeuten mehrere tausend Euro von Stader Bürgern

(Symbolbild)

Betrüger haben sich in den vergangenen Tagen als Microsoft-Kundendienst ausgegeben und von mehreren Stader Bürgern mehrere tausend Euro erbeutet. Die Polizei meldet eine Häufung entsprechender Anzeigen.

Die falschen Mitarbeiter riefen ihre Opfer an und sprachen von angeblichen Systemproblemen. Meist ältere Menschen überredeten sie geschickt dazu, einen Fernzugriff auf ihre Computer zu gewähren. Anschließend buchten die Täter jeweils mehrere hundert Euro von den Konten der Betroffenen ab.

Polizeisprecher Rainer Bohmbach warnt eindringlich: „Lassen Sie sich nicht auf derartige angebliche Kundenhotline-Anrufe ein und legen sie einfach auf. Geben sie auf keinen Fall am Telefon irgendwelche Fernzugriffe auf ihre Computer für fremde Anrufer frei.“ Er fordert die Bürger auf, auch Angehörige, Nachbarn und Freunde über diese Betrugsmasche zu informieren und entsprechende Fälle bei der Polizei zu melden.

Microsoft selbst stellt auf seiner offiziellen Website klar: „Microsoft wird Sie nie proaktiv anrufen, um unerwünschten PC- oder technischen Support bereitzustellen.“ Wer einen angeblichen Microsoft-Anruf oder ein Popup-Fenster mit einer gefälschten Warnmeldung und Telefonnummer erhalte, solle keine Links anklicken oder persönliche Informationen preisgeben.

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