Militärgeheimdienst MAD nutzt KI zur Überprüfung von Bundeswehr-Bewerbern

via dts Nachrichtenagentur

Der Militärgeheimdienst MAD setzt erstmals ein speziell entwickeltes Künstliche-Intelligenz-System ein, um Rechtsextremisten unter den Bewerbern für die Bundeswehr aufzuspüren. Seit Juli dieses Jahres durchleuchtet der MAD die Internetaktivitäten aller Bewerber mit einer KI-Software, wie der „Spiegel“ berichtet.

Die sogenannte Unterstützte Verfassungstreueprüfung (uVTP) wurde gemeinsam mit einem deutschen IT-Unternehmen speziell auf die Anforderungen des Geheimdienstes zugeschnitten. Die KI-Recherche prüft, ob Bewerber selbst rechtsextreme Inhalte im Internet verbreiten, rechtsextremen Accounts folgen oder entsprechende Inhalte weiterverbreiten.

Nach Informationen des Magazins wurden bereits mehrere Zehntausend Bewerber mit der KI-Software überprüft. Eine niedrige dreistellige Zahl sei wegen fehlender Verfassungstreue aussortiert worden. Der MAD ist für die Sicherheitsüberprüfungen bei der Bundeswehr zuständig und rüstet sich mit der Software auf schnell steigende Bewerberzahlen ab, die in den kommenden Jahren erwartet werden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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