Ein Diebstahl von Hafniumoxid im Wert von einer bis zwei Millionen Euro auf einem Firmengelände im Landkreis Vorpommern-Rügen hat zwei rumänische Staatsangehörige in Untersuchungshaft gebracht. Die Kriminalpolizei Anklam hat die beiden Männer am 21. August 2026 bei einer angekündigten Übergabe des mutmaßlich gestohlenen Materials festgenommen.
Die chemische Verbindung in Pulverform war am 18. Juni 2026 in einem Container gelagert und als gestohlen angezeigt worden. Bei den Ermittlungen stießen die Beamten auf einen entscheidenden Hinweis: Ein rumänisches Unternehmen, das ebenfalls mit diesem Material handelt, hatte der geschädigten Firma bereits vor Bekanntwerden des Diebstahls ein ähnliches Angebot unterbreitet. Eine Vorab-Probe erwies sich bei einer Untersuchung als Hafniumoxid. Die charakteristische Zusammensetzung weckte den Verdacht, dass es sich um die entwendete Menge handeln könnte.
Bei der Festnahme führten die beiden Tatverdächtigen mehrere Säcke mit sich. Eine erste Untersuchung des sichergestellten Materials zeigte eine charakteristische Färbung und ein Röntgenfluoreszenz-Ergebnis, die nach Angaben des betroffenen Unternehmens mit dem zuvor entwendeten Material übereinstimmen. Das Material wurde vor Ort versiegelt. Das verwendete Fahrzeug wurde kriminaltechnisch untersucht und ebenfalls sichergestellt. Eine abschließende Untersuchung durch ein unabhängiges Institut steht noch aus.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht ein dringender Tatverdacht, dass es sich bei dem angebotenen Hafniumoxid um einen Teil der im Juni entwendeten Menge handelt. Die Polizei ermittelt noch zur vollständigen Herkunft des Materials, zum genauen Ablauf der Tat und zu möglichen weiteren Beteiligten.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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