In Moers hat ein 55-jähriger Bewohner nach Angaben der Ermittler in seiner Wohnung im fünften Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses vorsätzlich ein Feuer gelegt. Die Flammen und der Rauch wurden so stark, dass Feuerwehrleute insgesamt 77 Menschen aus dem Haus retten mussten. Anschließend löschten sie das Feuer.
Bei dem Brand wurden elf Personen verletzt – der 55-Jährige sowie zehn weitere Bewohner. Alle kamen zur ambulanten Behandlung in Krankenhäuser.
Die Staatsanwaltschaft Kleve, Zweigstelle Moers, bewertet die Tat als versuchten Mord. Eine Mordkommission unter Leitung des Polizeipräsidiums Duisburg übernahm die Ermittlungen. Kriminalbeamte sicherten am Brandort Spuren; zudem wurde ein Brandsachverständiger hinzugezogen.
Nach seiner medizinischen Behandlung nahmen Polizeibeamte den 55-Jährigen vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft sollte er am 8. September 2026 einem Haftrichter des Amtsgerichts Moers vorgeführt werden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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