München: Alkoholisierter Fahrer rammt zehn Autos – Messerdrohungen am Sendlinger Tor

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In München ereigneten sich am vergangenen Wochenende mehrere schwerwiegende Vorfälle, die die Polizei in Atem hielten.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss in Hadern

Am Freitag, 21. August, gegen 22.15 Uhr, fuhr ein 22-jähriger Spanier mit seinem VW die Guardinistraße in Neuhadern stadtauswärts. Auf Höhe der Hausnummern 78–88 kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit sieben geparkten Pkw am rechten Fahrbahnrand. Anschließend rammte er am linken Fahrbahnrand drei weitere geparkte Fahrzeuge.

Der 22-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass er getrunken hatte. Außerdem zeigte er Anzeichen von Drogenkonsum, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde.

Der Wagen des 22-Jährigen und vier der beschädigten Fahrzeuge waren so stark ramponiert, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtschaden wird auf 90.500 Euro geschätzt. Die Guardinistraße war während der Unfallaufnahme etwa vier Stunden lang komplett gesperrt.

Der Fahrer besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Die Verkehrspolizei München ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Brand in Autoteilefabrik in Schwabing

Am Freitag, 21. August, gegen 9.10 Uhr, brach in der Betriebshalle eines Autoteileherstellers in Schwabing ein Feuer aus. Ein Angestellter bemerkte die Rauchentwicklung und alarmierte die Feuerwehr über den Notruf. Die Feuerwehr löschte den Brand. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden liegt im fünfstelligen Bereich. Das Kommissariat 13 der Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.

Messerdrohungen am Sendlinger Tor

Am Sonntag, 23. August, gegen 0.10 Uhr, meldete sich ein Anwohner beim Polizeinotruf und berichtete von einem Mann, der im Bereich des Sendlinger-Tor-Platzes mit einem Messer mehrere Passanten bedrohte und Stichbewegungen in deren Richtung machte.

Mehrere Polizeistreifen fuhren zur Einsatzstelle. Der Verdächtige, ein 48-Jähriger mit norwegischer und ecuadorianischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz, befand sich noch vor Ort. Die Polizisten dirigierten ihn mit der Schusswaffe zu Boden und nahmen ihn fest. Bei einer Durchsuchung fand sich kein Messer. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Der 48-Jährige wurde auf eine Polizeiinspektion gebracht. Er wurde wegen Bedrohung angezeigt und zahlte eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Betrag. Wegen seines aggressiven Verhaltens kam er bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam. Das Kommissariat 24 ermittelt weiter.

Graffiti-Sprayer in Obergiesing festgenommen

Am Freitag, 21. August, gegen 2.30 Uhr, meldete eine Anwohnerin, dass mehrere Personen an einer Bahnbrücke in Obergiesing Graffitis sprühen. Die herbeigerufenen Polizisten trafen vor Ort mehrere Personen an und nahmen fünf Tatverdächtige fest.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um Männer und Frauen im Alter von 15 bis 25 Jahren mit deutscher Staatsangehörigkeit, wohnhaft in München, im Landkreis München und im Landkreis Ebersberg. Die Polizei sicherte zahlreiche Spraydosen.

Bei der Festnahme eines 20-jährigen Tatverdächtigen aus dem Landkreis München wehrte er sich gegen die Polizisten und verletzte diese. Beide Beamte blieben dienstfähig. Alle fünf wurden wegen Sachbeschädigung angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen weiter.

Sexuelle Belästigung in Diskothek

Am Sonntag, 23. August, gegen 2.20 Uhr, befand sich eine 25-Jährige mit österreichischer Staatsangehörigkeit auf der Tanzfläche einer Diskothek in der Ludwigsvorstadt. Ein 30-jähriger Ire mit Wohnsitz in Irland sprach sie an und belästigte sie sexuell, indem er sie im Intimbereich berührte.

Die Frau verließ die Diskothek zusammen mit einer Freundin, informierte den Sicherheitsdienst und danach die Polizei. Der Tatverdächtige wurde vor Ort festgenommen und auf eine Polizeidienststelle gebracht. Er wurde wegen sexueller Belästigung angezeigt und nach Zahlung einer Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich entlassen. Das Kommissariat 15 ermittelt weiter.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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