Die Münchner Polizei hat in der vergangenen Woche mit mehreren Betrugsfällen, einem schweren Verkehrsunfall und Sachbeschädigungen zu kämpfen gehabt. Im Mittelpunkt standen organisierte Trickbetrüger, die gezielt ältere Menschen ins Visier nahmen.
Schockanruf in Solln: Am Montag, 6. Juli, gegen 19:30 Uhr, rief ein Unbekannter einen über 70-jährigen Münchner an und gab sich als Arzt aus. Er behauptete, der Sohn des Mannes sei an Krebs erkrankt und benötige Medikamente im Wert mehrerer tausend Euro. Der Senior übergab daraufhin einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen ebenfalls unbekannten Abholer. Am nächsten Tag forderte der Betrüger erneut Geld. Als der 70-Jährige zur Bank ging, um weiteres Bargeld abzuheben, fiel einer Bankangestellten die Situation verdächtig vor. Sie verständigte die Polizei. Die Beamten klärten den Senior über den Betrug auf. Das Kommissariat 61 ermittelt. Die Polizei sucht Zeugen, denen zwischen dem Anruf und der Geldübergabe etwas Verdächtiges in den Bereichen Philipp-Reis-Straße, Sollner Straße und Becker-Gundahl-Straße aufgefallen ist. Hinweise: Tel. 089 2910-0.
Polizei-Legende in Gräfelfing: Ein über 80-Jähriger aus dem Landkreis München erhielt am Montag, 6. Juli, gegen 12:00 Uhr, einen Anruf eines Unbekannten. Der Betrüger nutzte eine alte Masche: Er behauptete, Einbrecher seien festgenommen worden und hätten einen Zettel mit dem Namen des Seniors bei sich gehabt. Zum Schutz seiner Wertgegenstände würde die Polizei diese in Verwahrung nehmen. Kurze Zeit später übergab der 80-Jährige diverse Wertgegenstände im Wert eines fünfstelligen Betrags an einen unbekannten Abholer. Als er am nächsten Tag seine Schmuckstücke von der Bank abholen wollte, informierte eine Bankmitarbeiterin die Polizei. Das Kommissariat 61 ermittelt auch hier. Zeugen, denen zwischen dem Anruf und der Übergabe etwas Verdächtiges in den Bereichen Heimstättenstraße, Radlbäckstraße oder Am Einfang in Gräfelfing aufgefallen ist, sollen sich unter Tel. 089 2910-0 melden.
Unfall an der Kreuzung Dachauer Straße: Am Dienstag, 7. Juli, gegen 07:35 Uhr, kam es in Neuhausen zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 14-jährige München fuhr mit einem E-Scooter auf dem Radweg der Schwere-Reiter-Straße. Zur gleichen Zeit fuhr ein 28-jähriger Deutscher mit einem VW auf der Dachauer Straße stadtauswärts. An der Kreuzung musste der Autofahrer an einer roten Ampel halten. Als die Ampel grün wurde, fuhr er geradeaus in den Kreuzungsbereich ein. Die 14-Jährige missachtete das Rotlicht und fuhr mit dem E-Scooter ebenfalls in die Kreuzung, um die Dachauer Straße zu überqueren. Es kam zum Zusammenstoß: Der Pkw prallte frontal gegen die Seite des E-Scooters. Die Jugendliche stürzte auf die Fahrbahn und wurde schwer verletzt. Der Rettungsdienst versorgte sie vor Ort und brachte sie zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Die Münchner Verkehrspolizei führt die weiteren Ermittlungen.
Graffiti-Sprayer gefasst: In der Nacht zum Dienstag, 7. Juli, gegen 01:05 Uhr, alarmierte eine Zeugin den Polizeinotruf, da sie beobachtete, wie mehrere Personen einen Stromkasten mit Farbe besprühten. Mehrere Streifenwagen wurden in den Bereich Würmtal- und Sauerbruchstraße in Hadern geschickt. Bei den Fahndung konnten drei Tatverdächtige in der Nähe gestellt und festgenommen werden: drei männliche Deutsche im Alter von 15, 17 und 20 Jahren, alle mit Wohnungen in München. Bei ihnen wurden mehrere Spraydosen sichergestellt. Die Polizei stellte insgesamt sechs mit Graffiti besprühte Stromkästen fest. Der Sachschaden liegt bei mehreren tausend Euro. Die Graffitis hatten einen Bezug zu einem Fußballverein. Die Tatverdächtigen wurden zur Polizeiinspektion gebracht und wegen Sachbeschädigung angezeigt. Der 20-Jährige wurde nach der Sachbearbeitung entlassen, die beiden Minderjährigen wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Das Kommissariat 23 ermittelt.
Massenschlägerei in Unterkunft: Am Dienstag, 7. Juli, gegen 06:10 Uhr, informierte ein Sicherheitsdienstmitarbeiter einer Unterkunft den Polizeinotruf über einen Streit mit Körperverletzungen. Mehrere Polizeistreifen rückten an und trafen mehrere aggressive und aufgebrachte Personen an. Nach den ersten Ermittlungen ergibt sich folgendes Bild: Ein 45-jähriger Ukrainer und sein 22-jähriger Sohn konsumierten die ganze Nacht zusammen Alkohol und feierten lautstark. Ein 34-jähriger dort wohnender Ukrainer und dessen Familie fühlten sich massiv gestört. Der 34-Jährige sprach die beiden an, worauf es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Der 34-Jährige attackierte den 45-Jährigen und den 22-Jährigen. Diese wehrten sich und schlugen auf den 34-Jährigen und weitere Familienangehörige von diesem ein. Bei der Schlägerei wurden Gegenstände als Waffen benutzt, darunter eine Axt und eine Hantelstange. Diese wurden sichergestellt. Der 45-Jährige und der 22-Jährige wurden verletzt und zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Mehrere weitere Personen wurden vom Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt. Alle Beteiligten wurden wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Der 34-Jährige wurde vorläufig festgenommen und wird einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Das Kommissariat 25 ermittelt und klärt die individuellen Tatbeteiligungen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.