München bewirbt sich um Olympische Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044

via dts Nachrichtenagentur

Deutschland wird sich mit München um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben. Das gab Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Samstag nach einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) im Kurhaus Baden-Baden bekannt. Gemeinsam mit DOSB-Präsident Thomas Weikert kündigte er die Entscheidung an.

Mit München setzte sich die bayerische Landeshauptstadt gegen die Metropolregion Köln-Rhein-Ruhr durch. Kurz vor der Abstimmung hatte Berlin seine Bewerbung zurückgezogen. Nach ihrem Wahlsieg kritisierte die Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp eine Kandidatur der Bundeshauptstadt erneut. Sie bemängelte vor allem die hohen Kosten der Bewerbung und stellte den Nutzen für Berlin in Frage. „Ich sehe keinen Vorteil“, sagte Eralp. Bereits zuvor war Hamburg aus dem Rennen ausgestiegen, nachdem die Bevölkerung im Mai gegen die Bewerbung gestimmt hatte.

Für die Spiele 2036 haben Katar, Indien und die Türkei bereits Interesse angemeldet. Da die Olympischen Spiele zuletzt wiederholt an westliche Metropolen vergeben wurden – Paris 2024, Los Angeles 2028 und Brisbane 2032 – werden den asiatischen Kandidaten gute Chancen eingeräumt. Deshalb hat sich Deutschland bewusst nicht auf ein konkretes Ausrichtungsjahr festgelegt und erhofft sich dadurch bessere Chancen.

Die finale Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) über den Ausrichter der Spiele 2036 wird erst im Jahr 2029 erwartet.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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