Die Münchner Polizei meldet für die vergangene Woche mehrere schwere Straftaten. Im Mittelpunkt standen Einbrüche, ein Trickdiebstahl zum Nachteil einer Seniorin, ein gefährlicher Überfall auf einen E-Scooter-Fahrer sowie ein tödlicher Polizeieinsatz in Hasenbergl.
Einbruch in Wohnung im Lehel
Zwischen Samstag, 18. Juli, und Freitag, 1. August, brachen unbekannte Täter in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Lehel ein. Sie stahlen Wertgegenstände, Schmuck und Bargeld im Gesamtwert eines mittleren fünfstelligen Betrages. Der Bewohner bemerkte den Einbruch und rief die Polizei. Die Kriminalpolizei sicherte vor Ort umfangreiche Spuren. Das Kommissariat 53 ermittelt weiter. Zeugen, denen in der Gegend um Widenmayerstraße, Reimorstraße, Crusiusstraße und Oettingenstraße etwas Verdächtiges aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter Tel. 089 2910-0 zu melden. Die Polizei weist zudem darauf hin, dass Aufnahmen von privaten Überwachungskameras hilfreich sein könnten.
Trickdiebstahl bei über 80-Jähriger in Berg am Laim
Am Montag, 27. Juli, zwischen 12:00 und 12:15 Uhr, klingelte ein unbekannter Mann an der Tür einer über 80-jährigen Seniorin mit deutscher Staatsangehörigkeit. Er gab sich als Handwerker aus und behauptete, einen Wasserschaden überprüfen zu müssen. Die Frau ließ ihn herein und begleitete ihn ins Bad. Währenddessen betrat ein zweiter unbekannter Täter die Wohnung, durchsuchte sie nach Wertsachen und stahl diverse Schmuckstücke. Der Schaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt. Die Seniorin bemerkte den Diebstahl erst einige Tage später und alarmierte die Polizei. Das Kommissariat 55 ermittelt und sucht Zeugen im Bereich Bad-Schachener-Straße, Oedkarspitzstraße und Innsbrucker Ring. Die Polizei warnt ältere Menschen dringend davor, angebliche Handwerker wie Heizungsmonteure, Stromableser oder Sanitärinstallateure hereinzulassen, wenn keine entsprechende Verbraucherablesung angemeldet wurde. Bei vermeintlichen Schadensfällen sollten Betroffene zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken nachfragen, bevor sie Fremde in die Wohnung lassen.
Gefährlicher Überfall auf E-Scooter-Fahrer in Schwabing
Am Freitag, 31. Juli, gegen 09:50 Uhr, versuchte ein 46-jähriger portugiesischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München im Bereich der Belgradstraße in Schwabing, einen vorbeifahrenden E-Scooter-Fahrer mit einer Eisenstange zu schlagen. Der 55-jährige türkische Staatsangehörige, ebenfalls mit Wohnsitz in München, konnte dem Schlag ausweichen, stürzte aber und verletzte sich am Kopf. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Zivile Polizeikräfte konnten den 46-Jährigen in Tatortnähe festgreifen. Da er die Stange noch immer bei sich trug und sich unmittelbar hinter einem unbeteiligten Fußgänger aufhielt, wurde er zu Boden gebracht. Während der Festnahme versuchte der Mann, mit der Stange auf einen Polizeibeamten einzuschlagen. Der Beamte wurde dabei leicht verletzt. Die Stange wurde ihm abgenommen, er wurde gefesselt und zur Polizeiinspektion gebracht. Es wird gegen den 46-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Er wurde anschließend in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Die Münchner Verkehrspolizei führt die Ermittlungen weiter.
Badeunfall am Langwieder See – Zustand kritisch
Am Sonntag, 2. August, gegen 16:00 Uhr, begaben sich zwei mazedonische Brüder im Alter von 23 und 25 Jahren mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck zum Baden in den Langwieder See. Sie gingen am Nordostufer in das Wasser. Der 23-jährige Nichtschwimmer verschwand plötzlich unter der Wasseroberfläche. Sein älterer Bruder konnte ihn nicht ergreifen. Feuerwehr und Wasserwacht wurden alarmiert und begannen sofort mit der Absuche des Sees. Ein Taucher fand den jungen Mann nach kurzer Zeit und brachte ihn an Land. Rettungskräfte leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Der 23-Jährige wurde unter Begleitung eines Notarztes zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Sein Gesundheitszustand wird derzeit als kritisch bewertet. Das Kommissariat 13 ermittelt zur Klärung des Unfallhergangs.
Staatsschutzrelevante Delikte in der Maxvorstadt
Am Freitag, 31. Juli, gegen 17:40 Uhr, sollte ein 67-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Fürth im Alten Botanischen Garten einer Personenkontrolle unterzogen werden. Er reagierte auf die Ansprache der Polizeibeamten mit einer verbotenen Geste und Grußformel im Kontext mit dem Nationalsozialismus. Er wurde angezeigt und entlassen. Am selben Tag, gegen 19:10 Uhr, fiel der Mann erneut auf, als er erneut eine verbotene Grußformel im Kontext mit dem Nationalsozialismus verwendete. Bei der daraufhin durchgeführten Personenkontrolle ergaben sich Hinweise auf eine psychische Erkrankung. Der 67-Jährige wurde erneut angezeigt und anschließend in einem Krankenhaus untergebracht. Das Kriminalfachdezernat 4 führt die weiteren Ermittlungen.
Einbruch in Gaststätte in Obermenzing
Am Sonntag, 2. August, zwischen 01:15 und 10:20 Uhr, brachen unbekannte Täter in eine Gaststätte in Obermenzing ein. Sie verschafften sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt. Die Gaststätte wurde nach Wertsachen durchsucht. Die Täter stahlen Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro sowie Schmuck und flüchteten unerkannt. Der Gastwirt stellte den Einbruch am Sonntagmorgen fest und rief die Polizei. Die Kriminalpolizei führte umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Das Kommissariat 52 ermittelt und sucht Zeugen im Bereich Verdistraße, Dorfstraße und Meyerbeerstraße.
Politisch motivierte Schmierschriften am Königsplatz
Am Montag, 3. August, gegen 05:20 Uhr stellte eine Polizeistreife zwei Schmierschriften in Bezug auf den Nahostkonflikt im Bereich des Königsplatz fest. An der Glyptothek – jeweils an den Säulen – und an den Propyläen wurden von unbekannten Tätern Schmierschriften in schwarzer Farbe angebracht, jeweils 1,5 Meter lang und 0,5 Meter hoch. Der Sachschaden beläuft sich auf einen fünfstelligen Betrag. Das Kriminalfachdezernat 4 führt die Ermittlungen. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 089 2910-0 zu melden.
Polizeieinsatz mit Todesfolge in Hasenbergl
Am Sonntag, 2. August, gegen 15:15 Uhr, gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München mehrere Notrufe ein. Angemeldet wurde eine Person, die laut schreiend auf der Fahrbahn im Bereich Ittlingerstraße und Weitlstraße stand. Kurz nach Ankunft der Polizei griff diese Person einen unbeteiligten Verkehrsteilnehmer an. Bei der Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand. Dabei wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen wurde die Person reanimationspflichtig. Die eingesetzten Polizeibeamten leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein und verständigten den Notarzt. Die Person wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht, wo sie im Verlauf der Nacht verstarb. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 34-jährigen Mann mit bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München. Zur Aufklärung der Todesumstände wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet und eine gerichtliche Leichenöffnung angeordnet. Das Bayerische Landeskriminalamt – Interne Ermittlungen wurde in Kenntnis gesetzt. Weitere Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Zum aktuellen Zeitpunkt können keine weiteren Auskünfte gegeben werden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
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