München: Mann belästigt Frauen an Hackerbrücke – Frau tritt Bundespolizisten ins Gesicht

(Symbolbild)

Am frühen Sonntagmorgen gegen 00:45 Uhr wurden Bundespolizisten am Haltepunkt Hackerbrücke auf eine körperliche Auseinandersetzung aufmerksam. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 35-jähriger Jemenit aus Fürstenfeldbruck mehrere bislang unbekannte Frauen in der Menschenmenge unsittlich berührt haben. Ein 20-jähriger Deutscher sprach den Mann auf sein Verhalten an. Daraufhin kam es zunächst zu einem verbalen Streit, dann schlug der 35-Jährige den 20-jährigen Münchner. Der Geschädigte klagte anschließend über Schmerzen im Kopfbereich, benötigte aber keine sofortige medizinische Behandlung. Ein Alkoholtest beim 35-Jährigen ergab einen Wert von 0,4 Promille.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung und Körperverletzung. Die bislang unbekannten Frauen, die von dem 35-Jährigen berührt worden sein sollen, sowie Zeuginnen und Zeugen des Geschehens werden gebeten, sich unter 089 515550-0 bei der Bundespolizei zu melden.

Gegen 18:45 Uhr beobachteten zivile Polizistinnen und Polizisten der Bundespolizei an der Tramhaltestelle Hauptbahnhof Nord eine 32-jährige Spanierin, die eine Flasche zu Boden warf. Als die Beamten die Frau kontrollieren wollten, verweigerte sie die Angabe ihrer Personalien und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Zur Feststellung ihrer Identität sollte sie zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht werden. Dabei wehrte sich die 32-jährige Münchnerin gegen die Maßnahmen und musste von den Polizistinnen und Polizisten getragen werden. Im weiteren Verlauf trat sie zweimal nach einem Bundespolizisten. Den ersten Tritt konnte dieser abwehren, doch der zweite Tritt traf ihn im Gesicht.

Auch während der anschließenden Maßnahmen beleidigte die Frau die eingesetzten Beamten. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde eine Blutentnahme sowie die richterliche Vorführung angeordnet. Die 32-Jährige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München übergeben.

Der getroffene Bundespolizist musste seinen Dienst abbrechen und sich in ärztliche Behandlung begeben. Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

Diese Meldung wurde aus einer Sammelmeldung der Polizei herausgelöst. Original: Wiesn-Einsätze: Bundespolizei München ahndet Messerverstöße und vollstreckt Haftbefehle

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