In München hat die Polizei in der vergangenen Woche mehrere schwerwiegende Straftaten und Unfälle registriert. Im Mittelpunkt standen ein tödlicher Verkehrsunfall mit einem E-Scooter, ein versuchtes Tötungsdelikt mit Messer sowie mehrere Fälle exhibitionistischer Handlungen im öffentlichen Raum.
Tödlicher E-Scooter-Unfall
Ein 49 Jahre alter Mann ist am Donnerstag, 30. Juli, gegen 16 Uhr seinen Verletzungen erlegen. Er war zuvor am Sonntag, 26. Juli, gegen 1:45 Uhr mit seinem E-Scooter gestürzt und hatte sich dabei schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich in Au-Haidhausen.
Messerangriff in Neuhausen-Nymphenburg
Am Freitag, 31. Juli, gegen 10:20 Uhr, klingelte ein unbekannter Mann an der Wohnungstür einer 36 Jahre alten Deutschen in einem Mehrfamilienhaus in der Schachenmeierstraße. Ein 42 Jahre alter Deutscher, der sich in der Wohnung aufhielt, öffnete die Tür. Der Mann griff ihn sofort an und verletzte ihn mit einem Messer sowie durch Faustschläge. Drei weitere Personen in der Wohnung griffen ein und trennten die Beteiligten. Der Angreifer flüchtete. Der 42-Jährige wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Bei den Ermittlungen konnte die Polizei einen 35 Jahre alten Kosovar mit Wohnsitz in München als möglichen Tatverdächtigen identifizieren. Das Amtsgericht München erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I einen Haftbefehl und einen Europäischen Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen ihn. Die Fahndung läuft auf Hochtouren.
Verkehrsunfälle mit mehreren Verletzten
Am Freitag, 31. Juli, gegen 7:45 Uhr, kam es in Grünwald an der Kreuzung Südliche Münchner Straße / Lena-Christ-Straße zu einer Kollision zwischen einem Smart und drei Rennradfahrern. Eine über 80 Jahre alte Autofahrin mit polnischer Staatsangehörigkeit wollte nach links abbiegen. Drei deutsche Radfahrer im Alter von 27, 33 und 35 Jahren fuhren in entgegengesetzter Richtung und wollten geradeaus passieren. Der 27- und 33-Jährige kollidierten trotz Bremsung mit der rechten Seite des Pkw. Der 35-Jährige stürzte ebenfalls. Die drei wurden verletzt: Die beiden, die den Pkw trafen, wurden mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der 35-Jährige wurde vor Ort versorgt. Die Autofahrin blieb unverletzt. Ein Hubschrauber landete, wurde aber nicht benötigt.
Am Freitag, 31. Juli, gegen 23:05 Uhr, ereignete sich in der Maxvorstadt ein Unfall auf der Barer Straße. Ein 32 Jahre alter Deutscher fuhr mit einem Toyota in Richtung Theresienstraße. Auf Höhe der Hausnummer 40 trat ein 24 Jahre alter Ungar plötzlich vom Gehweg auf die Fahrbahn und wurde frontal erfasst. Der 24-Jährige wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt, wurde aber von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Barer Straße musste etwa eine Stunde komplett gesperrt werden, auch der Straßenbahnverkehr war betroffen.
Am Samstag, 1. August, gegen 18:05 Uhr, verunglückte in Ramersdorf-Perlach ein Kraftradfahrer auf der Ottobrunner Straße. Ein 56 Jahre alter Ukrainer wendete mit seinem Mercedes. Ein 29 Jahre alter Ukrainer auf einem Honda-Motorrad führte gleichzeitig einen Überholvorgang durch. Als er das Wendemanöver bemerkte, bremste er stark ab, verlor die Kontrolle und stürzte. Er rutschte unter den quer auf der Fahrbahn stehenden Pkw und wurde eingeklemmt. Mehrere Ersthelfer befreiten ihn. Er wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der 56-Jährige blieb unverletzt. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit. Die Ottobrunner Straße wurde eine halbe Stunde gesperrt.
Waldbrand in Unterhaching
Am Freitag, 31. Juli, gegen 13 Uhr, bemerkte eine Zeugin einen Brand in einem Waldgebiet in Unterhaching und verständigte die Feuerwehr. Die rasch eintreffenden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr löschten das Feuer schnell. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.
Bedrohung am Feringasee
Am Samstag, 1. August, gegen 11:10 Uhr, gerieten eine 28 Jahre alte Deutsche und ein 70 Jahre alter Deutscher beim Schwimmen im Feringasee in Streit. Der 70-Jährige beleidigte und bedrohte die 28-Jährige. Sie verließ das Wasser, aufmerksame Passanten halfen ihr. Der 70-Jährige bedrohte auch diese mit einem Stein aus dem See. Nachdem der Polizeinotruf verständigt worden war und mehrere Streifen anrückten, schwamm der 70-Jährige zu Bojen in der Seemitte. Wegen verdächtigen Verhaltens forderte die Polizei die Wasserwacht Unterföhring an. Eine Streifenbesatzung nahm ihn auf dem Boot auf und führte ihn ab – ein Wassernotfall lag nicht vor. Am Fahrrad des Mannes wurde eine Hiebwaffe festgestellt. Er wurde wegen Bedrohung, Beleidigung und einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz angezeigt und entlassen. Die Münchner Kriminalpolizei ermittelt.
Exhibitionistische Handlungen an drei Orten
Die Polizei verzeichnete drei Fälle exhibitionistischer Handlungen:
Am Samstag, 1. August, gegen 10:45 Uhr, bemerkte ein 41-jähriger Deutscher in einem Park in der Maxvorstadt eine männliche Person, die sexuelle Handlungen an sich vornahm und Blickkontakt zu ihm und anderen Personen suchte. Die Fahndung führte zur vorläufigen Festnahme eines 31 Jahre alten Bulgaren ohne festen Wohnsitz. Er wurde angezeigt und entlassen.
Am Samstag, 1. August, gegen 11:15 Uhr, beobachtete eine 35-jährige Deutsche im Bereich einer Unterführung in Pasing einen Mann, der sexuelle Handlungen an sich vornahm und Blickkontakt suchte. Die Polizei nahm einen 49 Jahre alten Italiener ohne festen Wohnsitz vorläufig fest. Er wurde angezeigt und entlassen.
Am Samstag, 1. August, gegen 21 Uhr, bemerkte eine 27-jährige Deutsche in einer Straßenbahn im Bereich Laim einen Mann neben sich, der sexuelle Handlungen an sich vornahm und Blickkontakt suchte. Ein anderer Fahrgast rief die Polizei. Polizeibeamte nahmen einen 29 Jahre alten Rumänen ohne festen Wohnsitz wenige Haltestellen später vorläufig fest. Er wurde angezeigt und verhielt sich gegenüber den Polizisten unkooperativ. Er wurde zur Haftfrage ins Polizeigewahrsam überstellt. Das Kommissariat 15 ermittelt in allen drei Fällen.
Kontrollaktion an der Isar
Am Samstag, 1. August, fand von 11 bis 17 Uhr eine Kontrollaktion zur Erhöhung der Sicherheit auf der Isar statt. Im südlichen Landkreis München zwischen Baierbrunn und Grünwald wurden knapp 300 Personen mit fast 100 Schlauchbooten, Kajaks und Stand-Up Paddles kontrolliert. Dabei wurde 15-mal der Grenzwert von 0,5 Promille überschritten, der für alle Insassen gilt. Dreimal mussten andere Verstöße beanstandet werden: Mitführen von Glasflaschen, Nutzung von Lautsprechern, Zusammenbinden von Wasserfahrzeugen oder fehlende Rettungswesten für Kinder unter 8 Jahren oder Nichtschwimmer. Die betreffenden Personen erhielten Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten, die vom Landratsamt München weiterbearbeitet werden. Bußgelder können bis zu 5.000 Euro betragen. Bei entsprechenden Verstößen wurde auch geprüft, ob die Weiterfahrt untersagt werden musste. Die Polizei warnt: Die Isar ist teilweise ein Wildfluss mit starken Strömungen, Wasserwalzen, unvorhersehbaren Strudeln, Treibgut und umgestürzten Bäumen. Vor dem Befahren sollte man sich über örtliche Gegebenheiten informieren, angemessene Ausrüstung haben und die geltenden Regelungen einhalten.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
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