Munster: Polizei beschlagnahmt manipulierte E-Scooter – bis zu 130 km/h gemessen

(Symbolbild)

Die Polizei hat am 22. September 2026 in Munster umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei zwei erheblich manipulierte E-Scooter entdeckt. Bei den Fahrzeugen von zwei Jugendlichen zeigten die Tachometer beim Beschleunigen im Stand Geschwindigkeiten von über 70 km/h und fast 130 km/h an – deutlich über der gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.

Am Dienstag führten Polizistinnen und Polizisten sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen im Stadtgebiet durch. Zwischen 11:00 und 13:30 Uhr stellten die Beamten an verschiedenen Stellen zahlreiche Verstöße fest: Fahrerinnen und Fahrer ohne angelegten Sicherheitsgurt sowie Autofahrer, die das Handy nutzten.

Der Schwerpunkt der mobilen Kontrollen lag am Nachmittag zwischen 14:30 und 19:00 Uhr auf E-Scootern. Dabei kam ans Licht, dass beide beschlagnahmten Fahrzeuge nicht für den Straßenverkehr zugelassen waren. Bei einem der Scooter war zudem ein selbst ausgedrucktes Kennzeichen angebracht. Ob die angezeigten Geschwindigkeiten tatsächlich während der Fahrt erreicht werden können, ist noch unklar.

Die Polizei leitete insgesamt fünf Strafverfahren ein – wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen Urkundenfälschung. Beide E-Scooter wurden sichergestellt.

Die Polizeiinspektion Heidekreis warnt ausdrücklich vor den Risiken technisch veränderter E-Scooter: Sie stellen eine erhebliche Gefahr für die Fahrerinnen und Fahrer selbst sowie für andere Verkehrsteilnehmende dar. Bei einem Unfall drohen nicht nur strafrechtliche Konsequenzen, sondern auch erhebliche finanzielle Forderungen. Die Polizei kündigte an, solche Kontrollen künftig fortzusetzen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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