Mutige Polizisten retten fünf Menschen aus brennendem Haus in Stederdorf

(Symbolbild)

Am Sonntag, 5. Juli 2026, ist gegen 15:00 Uhr ein Wohnhaus im Peiner Ortsteil Stederdorf in Brand geraten. Bei Ankunft der ersten Polizeistreife schlugen bereits Flammen und Rauch aus dem Obergeschoss.

Noch bevor die Feuerwehr eintraf, handelte eine 28-jährige Polizistin und ihr 30-jähriger Kollege entschlossen: Die beiden beamten betraten das Haus und brachten alle fünf Bewohner, die sich im Erdgeschoss aufhielten, ins Freie. Ein riskanter Einsatz – drei der geretteten Bewohner und beide Polizeibeamten erlitten dabei Rauchvergiftungen. Die drei Bewohner wurden mit der Ambulanz in eine Klinik nach Braunschweig transportiert. Die beiden Polizisten blieben im Dienst und unterstützten die Feuerwehr weiterhin bei den Löscharbeiten.

Die alarmierten Feuerwehrkräfte löschten das Feuer schließlich. Der Brand war im Dachgeschoss des Wohnhauses ausgebrochen. Das Dachgeschoss erlitt erhebliche Schäden, der Rest des Hauses ist derzeit aufgrund der starken Rauchentwicklung unbewohnbar. Der Gesamtschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Die genaue Brandursache ist bislang unklar und wird noch ermittelt.

» Weitere Polizeimeldungen aus Niedersachsen