Die Polizei Bremerhaven hat in der Nacht zum Mittwoch gegen 1 Uhr zwei Gruppen mutmaßlicher Kupferdiebe festgenommen. Ein anonymer Hinweisgeber hatte die Beamten über einen Kupferdiebstahl informiert und berichtet, dass die Täter mit einem silbernen Transporter auf dem Weg nach Bremerhaven sein sollten.
Die Einsatzleitstelle stellte daraufhin Streifenwagen an den typischen Einfallstraßen auf. Kurze Zeit später fiel einer Streifenwagenbesatzung auf der Grimsbystraße ein silberner Transporter mit drei Männern auf, der in nördlicher Richtung fuhr. Die Beamten stoppten das Fahrzeug auf der Stresemannstraße und überprüften die Verdächtigen. Die jungen Männer im Alter von 19 bis 24 Jahren fielen dabei durch verschmutzte Bekleidung auf. Im Inneren des Transporters fanden die Polizisten Arbeitshandschuhe vor.
Bei der Überprüfung der Ladefläche des Peugeot Scudo stellten die Beamten diverse Kupferkabel fest. Die mutmaßlichen Kupferdiebe wurden festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht. Der Transporter wurde sichergestellt. Der Fahrer war zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Gegen 3.30 Uhr fiel einer Zivilstreife der Polizei Bremerhaven auf der Straße Seeborg ein weiteres Fahrzeug auf – ein Audi A6 mit Anhänger, der sich stadtauswärts bewegte. Die Beamten folgten dem Fahrzeug und stoppten den ebenfalls mit drei Männern besetzten Audi auf der Bundesstraße. Im Kofferraum und auf dem Anhänger stellten die Einsatzkräfte Kupferrohre fest. Die mutmaßlichen Kupferdiebe im Alter von 19 bis 46 Jahren wurden ebenfalls festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht. Der Pkw und der Anhänger wurden als Tatmittel sichergestellt.
Ersten Erkenntnissen zufolge ist in beiden Fällen offenbar derselbe auswärtige Tatort betroffen. Die Polizei Bremerhaven ermittelt gegen die Verdächtigen wegen des Verdachts des Bandendiebstahls. Gegen einen der drei Männer aus dem ersten Fall wird zudem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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