Mutmaßlicher Serieneinbrecher in Düsseldorf festgenommen – Länderübergreifende Ermittlungen erfolgreich

(Symbolbild)

Zivilbeamte der Polizei Essen und Düsseldorf haben am 22. Juli 2026 einen 46-jährigen georgischen Staatsangehörigen festgenommen, der in eine Wohnung im Düsseldorfer Stadtteil Bilk eingebrochen sein soll. Der Mann wurde unmittelbar an seinem Fahrzeug gefasst und vorläufig in Gewahrsam genommen.

Die Festnahme war das Ergebnis eines verdeckten Ermittlungsverfahrens, das bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg geführt wurde. Umfangreiche Ermittlungen der Polizei Nürnberg verdichteten sich am 13. Juli 2026 zu dem Verdacht, dass sich der Tatverdächtige im Großraum Düsseldorf aufhalten könnte. Daraufhin schaltete die Polizei Düsseldorf das Kriminalkommissariat 14 für weitere Ermittlungen sowie das Kriminalkommissariat 41 für gezielte Observationsmaßnahmen ein.

Noch am selben Abend des 13. Juli gelang es den Fahndern, den gesuchten Mann und sein genutztes Fahrzeug zu lokalisieren. In den darauffolgenden Tagen beobachteten die Ermittler, wie der 46-Jährige sich mutmaßlich Einbruchswerkzeug beschaffte, potenzielle Tatorte erkundete und erste Einbruchsversuche unternahm.

Am Tag der Festnahme gegen 10:58 Uhr betrat der Mann ein Mehrfamilienhaus auf der Karolingerstraße in Düsseldorf, öffnete die Haustür mutmaßlich gewaltsam und verschwand im Treppenhaus. Kurze Zeit später verließ er das Gebäude wieder – nun mit Basecap und Rucksack ausgestattet – und bewegte sich zügig zu seinem Pkw. Ein parallel eingesetztes Team stellte im Gebäude eine aufgebrochene Wohnung fest und leitete sofort den Zugriff ein.

Die Zivilfahnder des Polizeipräsidiums Essen und das Kriminalkommissariat 41 der Polizei Düsseldorf nahmen den 46-Jährigen unmittelbar an seinem Fahrzeug fest. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten mutmaßliches Diebesgut, das sie sicherstellten.

Der Tatverdächtige sollte noch am selben Tag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die Polizei betont, dass dieser Ermittlungserfolg nur durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Behörden in Nürnberg, Düsseldorf und Essen möglich war – ein kontinuierlicher Informationsaustausch und abgestimmte Maßnahmen über Landesgrenzen hinweg trugen entscheidend zum Erfolg bei.

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