Ein rätselhafter Verkehrsunfall auf der Autobahn 33 beschäftigt die Bielefelder Polizei. In der Nacht zum Sonntag, 26. Juli 2026, überschlug sich ein schwarzer Seat Leon gegen 02:30 Uhr auf der Auffahrt in Richtung Osnabrück bei Halle (Westfalen). Der Wagen kam auf dem Dach zum Liegen – ein Totalschaden von etwa 6.000 Euro.
Am Unfallort trafen Gütersloher Polizeibeamte und Autobahnpolizisten auf einen 44-jährigen Mann aus Gütersloh. Dieser gab an, als Beifahrer im Auto geschlafen zu haben und nicht selbst gefahren zu sein. Nach seinen Aussagen soll ein unbekannter, schwarz gekleideter Fahrer das Fahrzeug gesteuert haben und sich nach dem Unfall zu Fuß auf der A 33 in unbekannte Richtung entfernt haben. Der 44-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde von Rettungssanitätern in ein Krankenhaus des Kreises Gütersloh transportiert.
Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den beschriebenen unbekannten Fahrer im Bereich der Anschlussstelle Halle (Westfalen) nicht ausfindig machen. Angesichts der ungeklärten Situation ordneten die Beamten eine Blutprobe des 44-Jährigen an. Zudem stellten sie den Seat Leon und die Kleidung des Mannes sicher – um zu prüfen, ob dieser möglicherweise selbst der Fahrer gewesen sein könnte und die Geschichte nicht der Wahrheit entspricht.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfall geben können, sich unter der Rufnummer 0521/545-0 beim Verkehrskommissariat 1 des Polizeipräsidiums Bielefeld zu melden.
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