Nach Flucht festgenommen: 17-Jähriger wegen Freiheitsberaubung angeklagt

(Symbolbild)

Die Polizei Stuttgart hat am 30. September 2026 einen 17-jährigen Jugendlichen an der Stadtbahnhaltestelle Raitelsberg festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, gemeinsam mit vier weiteren Personen einen damals 18 Jahre alten Mann am 12. März 2026 in einem Stuttgarter Hotel über mehrere Stunden hinweg festgehalten zu haben.

Nach dieser Tat war der 17-Jährige im Juli 2026 aus einer Jugendhilfeeinrichtung geflüchtet. Die Staatsanwaltschaft erließ daraufhin am 16. Juli 2026 einen Haftbefehl gegen ihn. Die Kriminalpolizei fahndete intensiv nach dem Jugendlichen und nahm ihn schließlich am 30. September 2026 fest.

Nach Angaben der Ermittler sollen die Tatverdächtigen Geld von den Eltern des 18-Jährigen gefordert und den Mann geschlagen haben. Die Eltern alarmierten die Polizei, die am 13. März 2026 eingriff und alle fünf Tatverdächtigen am Bahnhof in Stuttgart-Untertürkheim mit dem 18-Jährigen antraf.

Neben dem 17-Jährigen wurden damals drei weitere männliche Tatverdächtige im Alter von 19, 21 und 22 Jahren sowie ein 16-Jähriger vorläufig festgenommen. Der 17-Jährige kam nach seiner ersten Festnahme in Untersuchungshaft und anschließend in eine Jugendhilfeeinrichtung. Die anderen vier Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Nach seiner erneuten Festnahme wurde der 17-Jährige dem Haftrichter vorgeführt, der ihn in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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