Eine Amokdrohung am Neuhäuser Schulcampus hat für ihren Verursacher ernsthafte Konsequenzen. Die Landespolizeidirektion Erfurt hat einen Kostenbescheid in Höhe von mehreren tausend Euro erlassen.
Am 9. Mai 2025 war der Polizeiinspektion Sonneberg eine Amokdrohung gemeldet worden. Im Schulhaus des Gymnasiums am Apelsberg war ein entsprechender Schriftzug angebracht worden. Die Polizei rückte daraufhin mit einem Großaufgebot an: Neben Beamten aus Sonneberg kam auch starke Unterstützung von der Landespolizeiinspektion Saalfeld nach Neuhaus.
Obwohl eine genaue Gefährdungsbeurteilung durch Polizeiführung und Schulleitung ergab, dass zu keiner Zeit eine akute Gefahr für Schüler, Lehrer oder die anwesenden Abiturienten bestand, brauchte der Einsatz massive polizeiliche Ressourcen. Eine Evakuierung war nicht notwendig.
Mit dem Kostenbescheid macht die Polizei Thüringen deutlich, dass angebliche Scherze oder fingierte Drohungen keine Kavaliersdelikte sind. Wer Amokdrohungen oder Notrufe zum Spaß absetzen möchte, muss mit drastischen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen rechnen. Die Kosten für stundenlange Einsätze von Dutzenden Einsatzkräften, Streifen- und Mannschaftswagen werden den Verursachern in Rechnung gestellt.
Die Polizei warnt: Derartige Taten werden strafrechtlich verfolgt. Neben dem Strafverfahren treffen Täter auch erhebliche zivilrechtliche und gebührenrechtliche Forderungen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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