Nach Messerangriff am Alexanderplatz: Polizei fahndet mit Überwachungsbildern

Die Berliner Polizei sucht nach einem Mann, der an einem Messerangriff am S-Bahnhof Alexanderplatz beteiligt sein soll. Die Behörde hat Aufnahmen aus einer Überwachungskamera veröffentlicht und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Der gesuchte Tatverdächtige soll am Abend des 29. April 2025 kurz vor 22:30 Uhr gemeinsam mit weiteren Personen einen 36-Jährigen vor einem Eingang des S-Bahnhofs angegriffen haben. Nach einem Streit stach er dem Mann mit einem Messer in den Oberschenkel.

Nach Angaben der Polizei trug der Gesuchte einen dunkelgrauen Kapuzenpullover, eine helle Hose, weiße oder hellgraue Sportschuhe und ein schwarzes Basecap.

Laut der ursprünglichen Erstmeldung vom 30. April ereignete sich die Auseinandersetzung in der Rathausstraße. Die Polizei war gegen 22:30 Uhr alarmiert worden, weil sich eine sechs- bis achtköpfige Personengruppe schlagen sollte. Bei Eintreffen der Beamten trafen diese auf einen 36-Jährigen und einen 27-Jährigen, die mit einer Stange und einem Stock aufeinander einschlugen. Die Polizisten trennten die beiden und stellten beim 36-Jährigen eine Stichverletzung fest, die sie notfallmäßig versorgten.

Im weiteren Verlauf der Aufklärung meldete sich auch ein 24-Jähriger, der versucht hatte, den Streit zu beenden. Dabei wurde er von einer Faust ins Gesicht getroffen. Die Polizei nahm einen 40-jährigen Mann fest, der für den Schlag verantwortlich sein soll. Dieser gab an, ebenfalls nur helfen zu wollen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Beide Verletzte – der 24-Jährige mit Gesichtsverletzung und der 36-Jährige mit Stichverletzung – wurden mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 36-Jährige bleibt stationär.

Hinweise zu dem gesuchten Mann nimmt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) unter der Telefonnummer (030) 4664–574111 entgegen. Montag bis Freitag ist die Behörde von 8 bis 15 Uhr erreichbar. Auch per E-Mail (dir5k41@polizei.berlin.de) können Informationen eingereicht werden. Alternativ können sich Zeugen an jede beliebige Polizeistation wenden oder die Internetwache nutzen.

(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)

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