Nepalese ohne gültigen Aufenthaltstitel in Görlitzer Stadtpark aufgegriffen

Bundespolizei

Ein 32-jähriger nepalesischer Staatsangehöriger ist in der Nacht zum Sonntag gegen 2 Uhr im Görlitzer Stadtpark von Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf kontrolliert worden. Der Mann war offenbar bereits seit einiger Zeit ziellos in dem Park umhergeirrt.

Bei der Kontrolle zeigte der Mann seinen Reisepass und einen maltesischen Aufenthaltstitel vor. Die Überprüfung durch die Beamten brachte jedoch ein Problem zutage: Der Aufenthaltstitel war abgelaufen.

Auf Nachfrage erklärte der 32-Jährige, er sei mit dem Bus angereist, um in Görlitz einen Freund zu besuchen. Nachdem er diesen nicht gefunden hatte, wusste er nach eigenen Angaben nicht mehr weiter. Zu seinem abgelaufenen Aufenthaltstitel gab der Mann an, seinen aktuellen Wohnsitz in Polen zu haben.

Die Bundespolizei nahm den Mann daraufhin in Gewahrsam und leitete ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. Eine anschließende Überprüfung bei den polnischen Behörden zeigte: Der Aufenthalt in Polen war dem Mann nur innerhalb des Landes gestattet. Wie der Nepalese trotzdem nach Deutschland gelangen konnte, blieb unklar.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erließ die Bundespolizei eine Einreiseverweigerung. Am Sonntagmittag wurde der nepalesische Staatsangehörige nach Polen zurückgewiesen.

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