Eine junge Frau aus Nienburg ist am 26. August 2026 Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Ein Betrüger rief sie an und gab sich als Mitarbeiter des Online-Bezahldienstes PayPal aus.
Der Anrufer behauptete, dass auf ihrem Konto verdächtige und hohe Geldtransfers festgestellt worden seien. Um ihr Guthaben zu sichern, bot er der Frau seine Hilfe an. Unter Druck und durch die professionelle Gesprächsführung getäuscht, veranlasste das Opfer daraufhin Überweisungen über PayPal sowie über ihr Online-Banking auf fremde Konten. Der Betrüger wies die Nienburgerin zudem an, insgesamt vier Apps zu installieren. Der Gesamtschaden beläuft sich auf knapp 10.000 Euro, davon 9.500 Euro direkt erbeutet.
Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg hat Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen. Sie warnt vor dieser Masche und gibt folgende Sicherheitshinweise: Mitarbeiter von Bezahldiensten oder Banken verlangen am Telefon niemals die Ausführung von Test-Überweisungen, Geldtransfers zur Sicherung oder die Freigabe von Transaktionen. Installieren Sie keine Apps oder Fernwartungs-Software wie AnyDesk oder TeamViewer auf Aufforderung unbekannter Anrufer. Im Zweifelsfall sollten Sie sofort auflegen und den jeweiligen Kundenservice über die offiziellen Rufnummern auf den Webseiten der Anbieter kontaktieren – wählen Sie diese Nummern selbst heraus, anstatt sie vom Anrufer zu übernehmen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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