Oberammergau: Mann unter Verdacht der Brandstiftung in psychiatrisches Krankenhaus überstellt

(Symbolbild)

In der Nacht auf Freitag, 11. September 2026, brach gegen 3.25 Uhr an einer Gartenhütte neben einem Mehrfamilienhaus in Oberammergau ein Feuer aus. Bei Ankunft der Feuerwehr und Polizei stand die Hütte bereits in Flammen. Das Feuer erfasste einen in der Nähe abgestellten Pkw und beschädigte mindestens eine Wohnung des angrenzenden Wohnhauses.

Durch den schnellen und gezielten Einsatz der Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf das gesamte Wohngebäude verhindert werden. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Verletzt wurde niemand.

Die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen führte die Erstmaßnahmen vor Ort durch. Im Laufe des Vormittags übernahm das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes der Kripo Weilheim die weiteren Ermittlungen am Brandort.

Bei den Ermittlungen geriet ein 44-jähriger Deutscher in den Fokus. Die Polizei verdächtigt ihn, den Brand vorsätzlich verursacht zu haben. Die Staatsanwaltschaft München II ordnete eine psychiatrische Begutachtung an. Nach Feststellung psychischer Auffälligkeiten erließ der Ermittlungsrichter am 12. September 2026 einen Unterbringungshaftbefehl wegen schwerer Brandstiftung. Der Mann wurde daraufhin unmittelbar in ein psychiatrisches Krankenhaus überstellt.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Brandstiftungen in Bayern um 24,3 Prozent verändert, sie ist gestiegen. Gezählt wurden 2025 insgesamt 1.747 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 60,6 Prozent, bundesweit 45,1 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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