Oberbergischer Kreis: 114 Verstöße beim Tag der Verkehrssicherheit

(Symbolbild)

Am Samstag, 20. Juni, haben Polizistinnen und Polizisten des Oberbergischen Kreises beim landesweiten „Tag der Verkehrssicherheit“ gezielt Motorradfahrer und andere Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Der Aktionstag stand unter dem Motto „Zwei Räder, ein Ziel: Null Unfälle“ und widmete sich schwerpunktmäßig der Sicherheit von Zweiradfahrenden.

Bei Geschwindigkeitskontrollen in Hückeswagen-Linde und Marienheide-Gogarten stellten die Beamten insgesamt 114 Verstöße fest. Davon entfielen 29 auf Motorräder, während 85 Verstöße von Pkw- und Lkw-Fahrern begangen wurden. 92 Verkehrsteilnehmer bezahlten ein Verwarngeld vor Ort, für 22 weitere wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die gravierendste Geschwindigkeitsüberschreitung maß sich bei einem Motorradfahrer: In der 60er-Zone Marienheide-Gogarten war er mit 84 km/h unterwegs – immerhin 24 km/h zu schnell.

Zusätzlich kontrollierten die Polizisten an der K19 zwischen Engelskirchen-Bickenbach und Lindlar-Klause das dort geltende Durchfahrtsverbot für Motorräder. Zwölf Fahrer hatten sich nicht daran gehalten und mussten Verwarngelder bezahlen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Aktion lag auf der Prävention: Zwei Beamtinnen des Verkehrsunfallpräventionstean nutzten die gute Wetterlage, um an der Bevertalsperre mit Motorradfahrern ins Gespräch zu kommen und sie auf die Gefahren der beliebten Motorradstrecken im Oberbergischen Kreis hinzuweisen.

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