Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis hat am Freitag zwischen 17 Uhr und 1 Uhr nachts einen umfassenden Schwerpunkteinsatz auf den heimischen Straßen durchgeführt. Dabei kontrollierten die Beamten zahlreiche Motorräder und getunkte Pkw und ahndeteten multiple Verkehrsverstöße.
An der Aggertalsperre war die Polizei mit Fokus auf illegal veränderte Fahrzeuge unterwegs. Hier fertigten die Einsatzkräfte zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen aus, weil die betreffenden Fahrzeuge nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) entsprachen und ihre Betriebserlaubnis erloschen war. Zusätzlich wurden neun Verwarngelder erhoben – unter anderem wegen Tunings und sonstiger Verstöße.
In Bergneustadt konzentrierte sich der Einsatz auf mehrere Straßenabschnitte. Auf der Kölner Straße mussten fünf Verkehrsteilnehmende Verwarngelder zahlen, ebenfalls wegen Tunings und weiterer Verstöße. Im Bereich der Talstraße führte der Verkehrsdienst Geschwindigkeitsmessungen durch und stellte elf Verstöße fest, die alle im Verwarngeldbereich lagen. Bei zwei leichten Lastkraftwagen (unter 3,5 Tonnen) war zudem die Ladung unzureichend gesichert.
Auf der Westtangente (L336) in Wiehl zwischen dem Kreisverkehr an der Hauptstraße und dem Kreisverkehr an der Bahnhofstraße war das Verkehrsaufkommen gering. Hier dokumentierte die Polizei einen Verkehrsverstoß und erließ ein entsprechendes Verwarngeld. Auch auf dem Steinmüllergelände präsentierten sich die Beamten und führten dort zwei schriftliche Verwarnungen wegen sonstiger Verstöße durch.
Positive Bilanz beim Thema Fahrtüchtigkeit: Bei allen durchgeführten Überprüfungen auf Alkohol- und Drogeneinfluss fielen die Testergebnisse negativ aus – es gab keine Beanstandungen. Besonders erfreulich war für die Einsatzkräfte das Feedback von Anwohnern und Anliegern, die an der Aggertalsperre und im Bereich der Talstraße in Bergneustadt ihre Zustimmung für den Kontrolleinsatz aussprachen.