Öffentlichkeitsfahndung nach Kokain-Schmuggler: 520 Kilogramm im Hamburger Hafen beschlagnahmt

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Staatsanwaltschaft Köln, Zollfahndungsamt Frankfurt am Main und das Polizeipräsidium Frankfurt am Main fahnden nach einem Hauptverdächtigen im Zusammenhang mit einem Kokain-Fund von über 520 Kilogramm im Hamburger Hafen. Der mutmaßlich türkische Staatsangehörige, der sich Ihsan USUN nennt, ist noch auf der Flucht.

Am 4. Januar 2024 beschlagnahmten Zollbehörden im Hamburger Hafen eine Sendung mit Bananen aus Ecuador, in der sich die große Menge Kokain befand. Nach umfangreichen Ermittlungen wurden in Köln bereits fünf Personen wegen ihrer Tatbeteiligung zu langen Haftstrafen verurteilt.

Ob Ihsan USUN der richtige Name des Hauptverdächtigen ist, bleibt unklar. Die Behörden gehen davon aus, dass er sich derzeit in Deutschland, Belgien oder Frankreich aufhält. Der Fall wird am 3. Juni 2026 um 20:15 Uhr bei „Aktenzeichen XY…Ungelöst“ im ZDF vorgestellt.

Die Polizei bittet um Hinweise zur Identität der Person oder zu ihrem möglichen Aufenthaltsort. Hinweise nehmen das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main unter 069/50775-332, per E-Mail an Fahndung@zfaf.bund.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Ein Fahndungsbild wurde veröffentlicht.

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