Österreicher ohne Führerschein an A93 gefasst – sieben Monate Haft

Die Bundespolizei hat an der A93 einen Pkw-Fahrer ohne Führerschein festgestellt. Bei der Kontrolle stellte sich zudem heraus, dass zwei Haftbefehle gegen den Mann vorliegen.

An der A93 bei Kiefersfelden hat die Bundespolizei am Montag, 28. September, einen 49-jährigen Österreicher gestoppt, gegen den zwei Haftbefehle vorlagen. Der Mann saß ohne gültige Fahrerlaubnis am Steuer seines Pkw.

Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein besitzt. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt und beschlagnahmten seinen Fahrzeugschlüssel. Eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis folgte.

Bei der Überprüfung seiner Personalien kam ans Licht: Der Tiroler war in Deutschland mit gleich zwei Haftbefehlen gesucht. Das Amtsgericht in Rotenburg (Wümme) hatte im September 2023 eine Geldstrafe in Höhe von rund 6.800 Euro gegen ihn festgesetzt – wegen Betrugs. Zusätzlich muss er 450 Euro, die er aus der Betrügerei erlangt hatte, an die Staatskasse abgeben. Das Amtsgericht in Laufen verhängte im Juli 2024 eine weitere Geldstrafe von 4.500 Euro wegen Diebstahls.

Da der Mann die fünfstelligen Justizschulden nicht begleichen konnte, musste er die gerichtlich festgesetzten Ersatzfreiheitsstrafen antreten. Die Bundespolizisten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Bernau. Dort wird er für etwa sieben Monate, konkret 215 Tage, bleiben müssen. Hinzu kommt, dass sich der Österreicher in absehbarer Zeit auch mit einem Strafverfahren wegen der Fahrtaugnis-Ordnungswidrigkeit auseinandersetzen muss.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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