Oldenburg: Polizei setzt neue Ermittlungsmethoden im Fall des vermissten Rezan Cakici ein

Mehr als sieben Jahre nach seinem Verschwinden intensiviert die Polizei Oldenburg ihre Ermittlungen im Fall des damals 29-jährigen Abdullah Rezan Cakici. Am 3. Juli 2017 verlor sich seine Spur in Oldenburg – seitdem gilt er als vermisst. Bereits bei den ursprünglichen Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf ein mögliches Tötungsdelikt, einen Leichnam konnte die Polizei bislang jedoch nicht finden.

Nun greifen die Beamten zu modernen Methoden der Kriminaltechnik. Eine Wohnung oberhalb der Lokalität, in der Cakici zuletzt gesehen wurde, wurde einer intensiven kriminaltechnischen Untersuchung unterzogen – unterstützt durch Spezialisten des Landeskriminalamtes Niedersachsen. Im Fokus stehen dabei Verfahren, die zum Zeitpunkt der ursprünglichen Ermittlungen noch nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung standen.

Die Ermittlungen im Fall Cakici haben nach Angaben der Polizei zu keinem Zeitpunkt geruht. Die Beamten überprüfen und bewerten fortlaufend bereits vorhandene Spuren und Ermittlungsansätze sowie neu eingehende Hinweise. Ziel ist es, das Schicksal des Vermissten aufzuklären und seinen Angehörigen Gewissheit über seinen Verbleib zu geben. Vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse werden bereits bekannte Ermittlungsansätze regelmäßig einer erneuten Bewertung unterzogen – insbesondere Spuren und Sachverhalte, die durch moderne Untersuchungsmöglichkeiten neu bewertet werden können.

Aufgrund des laufenden Ermittlungsverfahrens können die Behörden derzeit keine weitergehenden Informationen zu den durchgeführten Maßnahmen oder den zugrunde liegenden Erkenntnissen veröffentlichen.

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