In Oldenburg haben Polizei und Stadt am Donnerstag gemeinsam eine größere Kontrollaktion im öffentlichen Personenverkehr durchgeführt. Seit dem 1. April 2026 gilt in Niedersachsen ein Waffen- und Messerverbot im ÖPNV — das zugriffsbereite Führen von Waffen und Messern ist dort grundsätzlich verboten. Das Verbot gilt nicht nur in Linienbussen und Zügen des Nahverkehrs, sondern auch in den dazugehörigen Einrichtungen wie Bahnhofsgebäuden, Bahnsteigen, Haltestellen und Unterführungen.
Die Kontrollen begannen am Nachmittag und dauerten bis in die Abendstunden. Polizistinnen und Polizisten überprüften knapp 600 Personen — insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung des Waffen- und Messerverbotes. Kontrolliert wurde sowohl in Linienbussen im Oldenburger Stadtgebiet als auch an stark frequentierten Haltestellen und Umsteigepunkten. Schwerpunkte bildeten der Lappan, der Schlossplatz, der Bereich am Pulverturm sowie der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB).
Im Verlauf der Kontrollaktion stellten die Einsatzkräfte insgesamt drei Messer fest — zwei davon an Bushaltestellen, eines im Bahnhofsbereich. Darüber hinaus wurde in einem Linienbus ein Teleskopschlagstock entdeckt. Zudem fanden die Einsatzkräfte in zwei Fällen Betäubungsmittel sowie insgesamt sechs unerlaubte E-Zigaretten (Vapes).
Vorangegangene Kontrollen hatten gezeigt, dass die geltenden Regelungen noch nicht allen Fahrgästen bekannt sind und weiterhin Verstöße festgestellt werden. Neben der Feststellung und Ahndung möglicher Verstöße nutzen die Behörden die Kontrollen daher auch, um über die geltende Rechtslage zu informieren und das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu stärken.
Die verstärkte Präsenz von Polizei und Stadt wurde in den kontrollierten Bereichen von zahlreichen Fahrgästen und Passanten positiv aufgenommen. Nach allem, was die Kontrollen zeigen, hielten sich nahezu alle überprüften Personen an die geltenden Regelungen. Die festgestellten Verstöße verdeutlichen jedoch, dass entsprechende Kontrollen weiterhin sinnvoll sind. Polizei und Stadt werden daher auch künftig die Einhaltung des Waffen- und Messerverbotes überprüfen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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