Paderborn: Polizei stellt 159 Verstöße bei Verkehrskontrollen fest

(Symbolbild)

Die Polizei Paderborn hat bei gezielten Verkehrskontrollen 159 Verstöße festgestellt und damit massiv gegen Raser und Verkehrssünder vorgegangen. Im Mittelpunkt der Aktion unter dem Motto #LEBEN stand die Sicherheit im Straßenverkehr.

Auf dem Heinz-Nixdorf-Ring erwischte die Polizei einen 24-Jährigen aus Borchen, der mit seinem BMW 135 Stundenkilometer fuhr – obwohl nur 70 erlaubt sind. Ihm drohen nun ein Bußgeld von 480 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein Monat Fahrverbot.

Ebenfalls viel zu schnell war um 19.30 Uhr ein 24-jähriger Paderborner mit seinem Kleinkraftrad auf dem Fürstenweg unterwegs: Er fuhr mit 60 Stundenkilometern vor dem Streifenwagen her. Besonders brisant: Der Mann hatte gar keine gültige Fahrerlaubnis für das Fahrzeug. Bei der Kontrolle räumte er ein, das Kleinkraftrad technisch verändert zu haben. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen ihn ein.

Ein 26-jähriger Bürener fiel gegen 23 Uhr am Heierswall in seinem Audi A4 durch excessive Lautstärke auf. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten neben technischen Veränderungen auch erhebliche Mängel fest – die Betriebserlaubnis war damit erloschen. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug zur weiteren Untersuchung und leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Ein 24-jähriger BMW-Fahrer aus Gütersloh leistete sich nur einen geringen Geschwindigkeitsverstoß. Doch die Kontrolle offenbarte ein viel größeres Problem: Der Mann fuhr ohne Führerschein. Auch gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Nach Mitternacht stoppte die Polizei eine 40-jährige Frau aus Paderborn in ihrem Opel Combo Kastenwagen. Sie war auf der Detmolder Straße in eine Fahrzeugschlange ausgeschert, dann nach links in die Augustdorfer Straße abgebogen – obwohl die Ampel für sie noch rot zeigte. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wartet auf sie.

Mit dem ESO-Messwagen – einem speziellen Geschwindigkeitsmessgerät – kontrollierte die Polizei an verschiedenen Orten an der B64 und am Georg-Marschall-Ring. Dabei wurden 37 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Das schnellste gemessene Fahrzeug war bei erlaubten 70 Stundenkilometern mit 127 unterwegs. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.

Der Radarwagen der Stadt Paderborn stand am Paderwall in Richtung Detmolder Straße. Von 2.480 gemessenen Fahrzeugen waren 122 zu schnell unterwegs. Bei erlaubten 50 Kilometern pro Stunde erwischte der Radarwagen drei Autofahrer mit 107, 91 und 87 Stundenkilometern.

Mit der Aktion #LEBEN setzt sich die Polizei für sichere Straßen ein. Das Ziel: schwere Unfälle und ihre Folgen verhindern.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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