Die Polizei Paderborn hat bei Verkehrskontrollen in den vergangenen sieben Tagen 45 Verkehrsteilnehmer wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung beanstandet. Im Mittelpunkt standen dabei Geschwindigkeitsverstöße, aber auch mangelnde Sicherungsvorkehrungen und Alkoholkonsum am Steuer.
Am 1. September kontrollierten Polizistinnen und Polizisten die Geschwindigkeit auf der L822 zwischen Delbrück und Hövelhof. Zwanzig Autofahrer waren zu schnell unterwegs. Der schwerwiegendste Fall betraf einen 43-Jährigen aus Delbrück, den die Beamten gegen 17:45 Uhr in einem Volkswagen mit 100 Stundenkilometern statt der erlaubten 70 erfassten. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellten sie fest, dass ein zweijähriges Kind unangeschnallt saß, obwohl ein Kindersitz vorhanden war. Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld von über 200 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.
Ebenfalls am Dienstag kontrollierte die Polizei auf der Driburger Straße in Paderborn einen Autofahrer, der mit seinem VW Polo mit 97 Stundenkilometern statt der erlaubten 50 in Richtung Innenstadt fuhr. Für den 18-Jährigen aus Hövelhof folgen ein Bußgeld von etwa 320 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Am selben Tag sprachen die Beamten einem E-Scooter-Fahrer ein Verwarngeld aus, weil er unerlaubterweise eine zweite Person auf dem Fahrzeug mitnahm.
Am 2. September führte die Polizei erneut Geschwindigkeitsmessungen auf der L822 durch. Wieder waren 20 Autofahrer zu schnell unterwegs. Der höchste gemessene Wert stammte von einem 51-Jährigen aus Delbrück, der mit seinem Fiat Panda mit 93 Stundenkilometern bei erlaubten 70 in Richtung Delbrück fuhr. Bei diesem Fahrer bestand zudem Alkoholverdacht. Auf der Polizeiwache Delbrück wurde ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.
Weitere Verstöße an diesem Tag: Zwei Autofahrer mit PKW-Anhängern erhielten Verwarngelder, weil die Ladung nicht ausreichend gesichert war. Ein Fahrradfahrer bekam ein Bußgeld von fünf Euro, weil er freihändig fuhr.
Die Kontrollen sind Teil der Fachstrategie #LEBEN, mit der die Kreispolizeibehörde Paderborn landesweit an der Verkehrssicherheitsarbeit teilnimmt. Ziel ist die Verringerung von Verkehrsunfällen mit schwer-, schwerst- oder tödlich verletzten Verkehrsteilnehmenden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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