Am Mittwoch, 12. August, etwa um 1.40 Uhr, hat ein Spaziergänger am Rheinufer im Bereich Kornsand bei Trebur-Geinsheim eine Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das Kampfmittel war durch den niedrigen Wasserstand des Rheins freigelegt worden.
Das Phosphor in der Granate begann sofort zu qualmen, weil es mit dem Luftsauerstoff reagierte. Der Mann verständigte umgehend die Polizei, die daraufhin den Kampfmittelräumdienst benachrichtigte. Dieser machte die Granate vor Ort unschädlich und transportierte sie ab.
Die Polizei nutzt den Vorfall, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren: Aufgrund der weiterhin niedrigen Wasserstände können vermehrt Überreste aus dem Krieg an die Oberfläche treten. Wer einen solchen Gegenstand entdeckt, soll sofort die Polizei anrufen und Abstand halten. Das Kampfmittel darf nicht berührt und muss an der Fundstelle belassen werden.
Das Regierungspräsidium Darmstadt informiert auf seiner Website ebenfalls zu diesem Thema und listet dort auch die Kontaktdaten des Kampfmittelräumdienstes auf, der der richtige Ansprechpartner bei Funden von Weltkriegsmunition ist.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Hessen