Polizei befreit Hund aus aufgeheiztem Auto in Hamm

(Symbolbild)

In Hamm hat die Polizei einen Hund aus einem in der prallen Sonne geparkten Fahrzeug befreit. Das Tier war von Passanten in dem Auto auf der Werler Straße entdeckt und gegen 10.20 Uhr der Polizei gemeldet worden.

Die hinzugeeilten Polizisten nahmen durch die Scheibe wahr, dass es dem Hund augenscheinlich schlecht ging. Von Zeugen erfuhren sie zudem, dass sich das Tier bereits über eine Stunde lang in dem Wagen befand – bei sommerlichen Temperaturen eine gefährliche Situation.

Nachdem kein Fahrzeughalter zu finden war, beschlossen die Polizisten, den Hund zu befreien. Zum Glück war eine Autotür unverschlossen, sodass sie das Tier ohne Gewalt herausholen konnten. Wäre das Fahrzeug vollständig verschlossen gewesen, hätten sie eine Scheibe einschlagen müssen, um den Hund aus der Hitze zu retten.

Anschließend wurde der Hund dem hinzugezogenen Tierasyl übergeben, das sich zumindest kurzfristig um das Tier kümmert.

Die Polizei konnte später Kontakt zum 50-jährigen Hundehalter aufnehmen. Trotz eindringlicher Belehrung zeigte sich dieser uneinsichtig und wenig verständnisvoll für die Gefahr, in der sich sein Tier befunden hatte. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz.

Warnung der Polizei: Bei warmem Wetter heizen sich Fahrzeuginnenräume schnell auf lebensgefährliche Temperaturen auf. Es ist keine sichere Lösung, Wasser bereitzustellen oder das Fenster einen Spalt zu öffnen. Hunde und andere Haustiere sollten niemals im geparkten Auto zurückgelassen werden – auch nicht für kurze Zeit.

(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)

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