Polizei befreit zwei Hunde aus glühend heißem Auto – Tierschutzermittlungen gegen Berliner Halterin

(Symbolbild)

Am Dienstag, 4. August 2026, hat die Polizei in Weißenhäuser Strand zwei Hunde aus einem überhitzten Pkw befreit. Eine 31-jährige Frau aus Berlin hatte die Tiere trotz extremer Hitze und Sonnenschein über mehrere Stunden in dem Fahrzeug zurückgelassen. Gegen sie wird wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Gegen 17:40 Uhr meldeten Zeugen den Polizeibeamten der Station Oldenburg in Holstein einen verdächtigen Fund: zwei Hunde, die in einem Auto eingeschlossen waren. Die Beamten fuhren zur Seestraße nahe des Campingplatzes und entdeckten dort einen roten Seat. Die Fenster waren vollständig geschlossen, im Inneren herrschte extreme Hitze. In dem Fahrzeug befanden sich ein älterer Schäferhundmischling und ein jüngerer Australian Shepherd – beide Tiere waren der Hitze bereits mehrere Stunden ausgesetzt.

Die Polizisten versuchten zunächst, die Fahrerin zu erreichen. Sie riefen in der Ferienanlage aus, konnten die Frau aber nicht finden. Auch das Auto ließ sich nicht anderweitig öffnen. Die Beamten beschlossen daraufhin, eine Seitenscheibe einzuschlagen und die Hunde zu befreien. Beiden Tieren war anzusehen, dass sie stark dehydriert waren. Die Polizisten gaben ihnen sofort Wasser zu trinken.

Doch auch nach der Versorgung mit Wasser erholten sich die Hunde nicht. Sie brachen wiederholt zusammen. Nach Abstimmung mit der Tiernothilfe Ostholstein brachten die Beamten beide Tiere zur weiteren Behandlung in eine Tierklinik nach Neustadt. Dort erschien später auch die Halterin – die 31-jährige Berlinerin deutsche Staatsbürgerschaft.

Gegen die Frau haben die Polizeibeamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

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