Die Polizei Bochum hat in der Nacht vom 11. auf den 12. Juli einen Schwerpunkteinsatz in der Innenstadt durchgeführt und dabei massiv gegen Verkehrsverstöße vorgegangen. Im Bereich der Viktoriastraße kontrollierten Beamtinnen und Beamte der Direktion Verkehr insgesamt 38 Fahrzeuge und 52 Personen.
Die Bilanz fällt ernüchternd aus: 161 Fahrerinnen und Fahrer waren zu schnell unterwegs. In sechs dieser Fälle sprachen die Einsatzkräfte ein Fahrverbot aus – die betroffenen Personen mussten ihre Führerscheine abgeben.
Doch nicht nur Geschwindigkeitsverstöße waren Grund für Verwarnungen und Anzeigen. Die Polizei ahndete auch falsches Abbiegen, unbefugtes Parken auf dem Radweg, Telefonieren am Steuer sowie unnötiges Hin- und Herfahren mit lauten Motorgeräuschen.
Besonders schwerwiegend waren die technischen Mängel bei drei Fahrzeugen: Zwei Motorräder und ein Personenwagen wurden aufgrund baulicher Veränderungen aus dem Verkehr gezogen und sichergestellt. Die Fahrer mussten zu Fuß nach Hause gehen.
Die Polizei Bochum kündigte an, solche Schwerpunktkontrollen regelmäßig durchführen zu wollen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.