Polizei Bremen zieht Bilanz: Über 5.500 Raser in einer Woche erwischt

Die Bremer Polizei hat während der europaweiten „Speedweek“ im August massiv gegen zu schnelle Autofahrer vorgegangen. Vom 3. bis 9. August sowie bei zwei zusätzlichen Messungen auf der Autobahn 27 am 8. und 10. August stellten die Beamten insgesamt 5.504 Geschwindigkeitsverstöße fest.

Während der „Speedweek“ registrierte die Verkehrsüberwachung 3.224 Verstöße, davon 38 in einem Bereich, in dem mit Fahrverbot zu rechnen ist. Zum Einsatz kamen mobile Großgeräte sowie sogenannte Enforcement Trailer.

Besonders drastisch fielen die Ergebnisse auf der A27 aus, wo in einem Baustellenbereich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h gemessen wurde. Hier dokumentierten die Beamten 2.280 Verstöße. 87 dieser Autofahrer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.

Zwei Fahrer hatten es besonders eilig: Am Samstag wurde ein Autofahrer mit 163 km/h gemessen, am Montag ein anderer mit 175 km/h. Beiden drohen Bußgelder von mindestens 700 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Die „Speedweek“ findet zweimal im Jahr statt und ist Teil einer europaweiten Kontrollaktion des europäischen Polizeinetzwerks Roadpol. Ziel ist es, die Zahl schwerer Verkehrsunfälle und Verkehrstoten zu senken und auf die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit hinzuweisen. Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr.

Die Polizei Bremen appelliert an alle Verkehrsteilnehmer: „Halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen! Das schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern schützt Ihr und das Leben anderer.“

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