Polizei deckt gefälschten Führerschein auf: Fahrerin und Halter vor Gericht

(Symbolbild)

Bei einer Verkehrskontrolle in Weimar hat die Polizei am Samstagsnachmittag einen gefälschten Führerschein entdeckt. Die 51-jährige Fahrerin eines Audi legte den kontrollierenden Beamten in der Straße An der Trift einen polnischen Führerschein vor – die Polizisten erkannten schnell, dass etwas nicht stimmt.

Das Problem: Die Frau hatte nie einen Wohnsitz in Polen und konnte daher einen polnischen Führerschein gar nicht rechtmäßig erwerben. Bei der genauen Überprüfung fanden die Beamten eindeutige Fälschungsmerkmale. Der Verdacht lautet jetzt auf Urkundenfälschung und Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis.

Die Polizei beschlagnahmte den gefälschten Dokument sofort und untersagte der Frau die Weiterfahrt. Doch damit nicht genug: Das Fahrzeug war auf einen 31-Jährigen angemeldet. Auch dieser muss sich nun strafrechtlich verantworten – für das Gestatten des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Er hätte wissen müssen oder hätte wissen können, dass die Fahrerin nicht die erforderliche Berechtigung besitzt.

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