Ein aufmerksamer Motorradpolizist hat am Montagmorgen in der Oberhausener Innenstadt einen Fall von Lebensmittelverstößen aufgedeckt, der zeigt, wie Streifenbeamte auch außerhalb klassischer Verkehrssicherheitsarbeit tätig werden. Gegen 08:40 Uhr bemerkte der Beamte auf der Friedrich-Karl-Straße einen Pkw, der in zweiter Reihe auf dem Fahrradschutzstreifen stand. Zwei Personen waren dabei, größere Mengen Fleischwaren aus dem Fahrzeug auszuladen.
Der Polizist stoppte den Wagen und kontrollierte sowohl das Fahrzeug als auch die geladene Ware. Dabei stellte sich schnell heraus: Das Fleisch war offenbar ungekühlt transportiert worden. Die erforderliche Kühlkette für Fleischwaren war damit unterbrochen. Die Ware war zuvor bei einem Großhändler in Gelsenkirchen abgeholt worden, wie die bisherigen Erkenntnisse zeigten.
Der Beamte verständigte sofort das örtlich zuständige Amt für Lebensmittelüberwachung. Dessen Mitarbeiter erschienen wenig später vor Ort und leiteten die notwendigen lebensmittelrechtlichen Maßnahmen ein. Der Fall verdeutlicht, dass die Polizei Oberhausen ihre im Rahmen des Behördenziels „Sichere Innenstadt“ gewonnenen Erkenntnisse auch bei Verstößen außerhalb der klassischen Verkehrskontrolle konsequent weiterverfolgt und an die zuständigen Fachbehörden weitergeleitet.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen