Polizei entwarnt: Vermeintliche Tellermine entpuppt sich als alte Herdplatte

(Symbolbild)

Ein 13-jähriger Junge hat am Donnerstagabend in Thüringen einen Fund der Polizei gemeldet, der zunächst großen Verdacht erregte. Das runde und stark korrodierte Objekt sah auf den ersten Blick wie eine Tellermine aus – ein gefährliches Kampfmittel aus Kriegstagen.

Die Beamten der Polizeiinspektion Eichsfeld prüften den verdächtigen Gegenstand zunächst selbst, konnten aber keinen eindeutigen Verdacht bestätigen. Weil die Form dennoch verblüffend ähnlich einer Mine wirkte, zog man vorsichtshalber eine Fachfirma hinzu. Diese bewertete das Objekt anhand von Bildern – und gab schließlich Entwarnung: Es handelte sich um eine alte und stark verrostete Herdplatte, nicht um ein militärisches Sprengmittel.

Der Junge habe sich völlig richtig verhalten, betont die Polizei. Tatsächlich werden in Deutschland immer wieder echte Kampfmittel im Boden gefunden, denn das gesamte Bundesgebiet wurde während des Zweiten Weltkriegs intensiv militärisch genutzt. Alte Munition ist durch Korrosion im Umgang unberechenbar und darf keinesfalls von Laien angefasst oder bewegt werden. Wer verdächtige Gegenstände findet, sollte wie dieser 13-Jährige sofort die Polizei benachrichtigen.

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