Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis hat am Mittwoch, 29. Juli, gleich drei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, die ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren. Die Beamten zogen dabei auch den Fahrzeughalter zur Verantwortung.
Den Anfang machte ein 30-jähriger Mann aus Troisdorf, den Polizisten in der Siegburger Jägerstraße stoppten. Der Grund für die Kontrolle war zunächst ein anderer: Der Mann telefonierte während der Fahrt mit dem Handy am Ohr. Bei der Überprüfung seiner Papiere kam dann die nächste Überraschung – seit zwei Jahren besitzt er keinen Führerschein mehr. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt und leiteten zwei Verfahren ein: eines wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines wegen Handynutzung am Steuer. Auch der Halter des Wagens musste mit einer Anzeige rechnen – ihm wird vorgeworfen, dem 30-Jährigen das Fahren ohne Führerschein ermöglicht zu haben.
Nur wenig später, gegen 14 Uhr, entdeckten Beamte der Wache Hennef auf einem Tankstellengelände an der Frankfurter Straße einen 42-jährigen Hennefer am Steuer eines Autos. Der Mann fällt bei der Polizei bereits mehrfach aufgefallen – seit 20 Jahren besitzt er keinen Führerschein mehr und war bereits mehrmals wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis auffällig geworden. Nach Hinweis auf die Videoüberwachung der Tankstelle gab der 42-Jährige zu, das Fahrzeug selbst gefahren zu haben. Gegen ihn wird erneut wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Eine Stunde später meldete ein Anwohner aus dem Windecker Ortsteil Wilberhofen der Polizei einen nicht zugelassenen Traktor, der durch die Rochusstraße gefahren war. Die Beamten fanden das Fahrzeug auf einem Bauernhof – es fehlte sogar das Kennzeichen. Nach weiteren Ermittlungen identifizierten die Polizisten einen 26-jährigen Windecker als mutmaßlichen Fahrer. Der junge Mann bestritt die Vorwürfe zunächst, gab dann aber zu, keinen Führerschein zu besitzen. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Nutzung eines nicht zugelassenen Fahrzeugs ermittelt.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen